LaaPlus: Dritter Spar wird gebaut

Der lokale Spar-Kaufmann Diethard Kauder errichtet auch im LaaPlus einen Supermarkt.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:20

„Ich liebe die Herausforderung“, sagt Spar-Kaufmann Diethard Kauder: Der Laaer ist seit 30 Jahren Partner der Handelskette und hat bald drei Supermärkte in der Thermenstadt. Denn neben dem Spar-Markt am Stadtplatz und dem Eurospar wird er auch den Spar im Multifunktionszentrum LaaPlus zwischen Therme, Neustadt und Kellerhügel betreiben.

Warum ein dritter Sparmarkt in der knapp 5.000 Einwohner-Stadt? „Alles andere wäre kontraproduktiv“, sagt der Kaufmann. Würde er diesen Markt nicht betreiben, hätte er Konkurrenz aus der eigenen Handelskette. „Außerdem ist dieser Stadtteil ohnehin nahversorgertechnisch unterversorgt.“ Ärgert es den Kaufmann, dass immer wieder postuliert wird, er sperre sein Geschäft am Stadtplatz zu? „Solange die Leute über uns reden, sind wir im Gespräch“, lacht er.

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Eröffnung im Sommer 2022 geplant

Am 12. Oktober fand der symbolische Baustart für den 650-Quadratmeter-Supermarkt gleich neben der Baustelle des Ärztezentrums im LaaPlus an der Straße „Am Ostbahnhof“ statt, eröffnet soll er im Sommer 2022 werden. Geschaffen werden mit dem neuen Markt 15 zusätzliche Arbeitsplätze und eine Lehrstelle.

Gebaut wird das Spargebäude aber nicht ebenerdig, wie sonst üblich, sondern mit einer zusätzlichen Büro-Etage. Dort werden die Bewohner des Wohnteils von LaaPlus die Möglichkeit haben, Büroräumlichkeiten und die entsprechende moderne Infrastruktur in einem Coworking-Space zu nutzen: „Man muss sich also zuhause nicht mehr ein Büro einrichten, sondern kann Homeoffice von hier aus machen“, sagt LaaPlus-Geschäftsführerin Beate Schütz.

Uniqa zieht über Spar ein

Ebenfalls einziehen in Büros über dem Spar wird Christoph Rahming mit seiner Uniqa-Niederlassung in Laa. Das Versicherungsunternehmen wollte NÖ-weit seine Büros reduzieren, das Haus, in dem das Büro derzeit in Laa untergebracht ist, wird zudem verkauft, die Versicherer hätten ohnehin den Standort am Stadtplatz räumen müssen: „Damit wird Laa als Standort gesichert“, sagt Rahming,

„Wir haben uns diese Fläche zwischen Neustadt, Therme und Kellerhügel für etwas Besonderes aufgehoben“, sagt Bürgermeisterin Brigitte Ribisch: Im LaaPlus werden neben den Büros, dem Nahversorger und dem Gesundheitszentrum auch Wohneinheiten mit viel Grünraum und einem zentralen Spielplatz dazwischen entstehen. Das Gesundheitszentrum selbst soll bereits Ende März in Betrieb gehen.