Ein Straßenschild zum Umlegen. Wollen Mähdrescher durch den Ort fahren, müssen Lenker vor Fahrbahnteiler künftig Tafeln entfernen.

Von Elisabeth Vyvadil. Erstellt am 01. März 2018 (05:00)
Elisabeth Vyvadil

Es gibt Bedenken in der Bevölkerung, dass es aufgrund der Umlegung mobiler Straßenschilder nach der Ortseinfahrt in Höhe des Bahnhofes zu Verkehrsstaus kommen könnte.

Überbreite Landwirtschaftsfahrzeuge sind davon betroffen. Lenker müssten aussteigen, zur Verkehrsinsel gehen, die Schilder herausziehen und umlegen, wieder zurückgehen und einsteigen, dann über die Insel fahren, wieder aussteigen und die Schilder aufstellen, erklärt Bürgermeister Thomas Ludwig (ÖVP). Dies sei mühsam: „Ich weiß, dass es diesbezüglich Bedenken gibt, natürlich kann und wird es passieren, dass es zu Stau oder Verzögerungen kommt. Das lässt sich nicht verhindern.“

"Platz für Verbreiterung reicht nicht" 

Es würden dort auch mehrmals am Tag Busse und folglich auch andere Kraftfahrzeuge stehenbleiben: „Da kann auch keiner vorbeifahren.“ Bei Landwirtschaftsfahrzeugen dauere das Warten nur eine Spur länger. Wartezeiten seien zumutbar, an der Stelle könne man ohnehin nicht schnell fahren. Es sei beabsichtigt, dass dies an dieser Stelle so umgesetzt wird. „Die Straße breiter bauen geht nicht, der Platz ist dort einfach nicht vorhanden.“

Einerseits befindenden sich dort Haltestelle, Stiege und Stützmauer. Die Gehsteige müssen eine gewisse Breite haben, gegenüber dem Land bestehe eine Verpflichtung, dort sicher zu bauen. Die Straße sei so geplant worden, unter anderem aus Kostengründen. Würde man die Straße breiter bauen, würde das mehr kosten.

Ladendorf liegt im Herzen des Weinviertels und sei eben eine Gegend mit landwirtschaftlichem Verkehr. Die Straße sollte trotzdem ein Ort der konfliktfreien Begegnung sein: „Ich ersuche um Geduld und Akzeptanz.“