Land um Laa trauert um Domprobst "Pi". Nicht nur in Stockerau und in Wiener Neustadt, wo Karl Pichelbauer vor seinem Ruhestand als Domprobst wirkte, trauert man um den überaus beliebten Geistlichen. Auch im Land um Laa, denn nach der Priesterweihe führte ihn sein Weg bald ins Weinviertel, wo er in Laa an der Thaya als Kaplan und Kottingneusiedl als Pfarrer tätig war.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 03. Dezember 2020 (13:11)
Domprobst "Pi" Pichelbauer (rechts im Bild) war im Land um Laa sehr beliebt. 20 Jahre lang hatte er am Gym unterrichtet. Hier bei der Bischofsweihe von Stephan Turnovszky.
Markus Göstl

20 Jahre lang unterrichtete er im Laaer Bundesrealgymnasium. Hier lehrte er nicht nur Religion, sondern war auch Klassenvorstand, führte Schüler sogar bis zur Matura und erhielt während dieser Zeit seinen Spitznamen „Pi“. 

In der Zeit von 1987 – 1997 war er Pfarrer im Fallbach und Loosdorf und konnte hier sein organisatorisches Geschick beweisen indem er auf Teamarbeit setzte. Als ihn sein seelsorgerischer Weg weiter nach Stockerau und später nach Wiener Neustadt führte, blieb er dem nördlichen Weinviertel aufs innigste verbunden, denn der gesellige Priester traute hier einige seiner ehemaligen Schüler, war bei Pfarrertreffen in Ungerndorf dabei und war außerdem gern gesehener Gast bei verschiedenen Feiern. Man wird ihm hier ein ehrendes Andenken bewahren.