Aktionen gegen Jugendarbeitslosigkeit greifen langsam. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben das Land Niederösterreich, das AMS Niederösterreich und der Europäische Sozialfonds die größte Lehrlingsoffensive mit einem Volumen von 46 Millionen Euro gestartet. Rund 7.000 Ausbildungsplätze an 54 Standorten stehen bereit, um jungen Menschen in Niederösterreich den Einstieg in die Lehre zu ermöglichen. Seit 1. Jänner 2019 ist dieses Ausbildungsmodell in Kraft. Die Auswirkungen auf den Bezirk Mistelbach: Die Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk ist um 0,8 Prozent gesunken.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 23. April 2019 (19:55)
ÖVP NÖ
Freuen sich über erste positive Auswirkungen der Aktivitäten gegen Jugendarbeitslosigkeit: Wirtschaftskammer-Vizepräsident Kurt Hackl und Landesrat Martin Eichtinger.

 „Die Zwischenbilanz nach den ersten drei Monaten der NÖ Lehrlingsoffensive kann sich zeigen lassen. Mehr als 2.700 Jugendliche haben in Niederösterreich an der Offensive teilgenommen. Das heißt, wir sind hier auf einem guten Weg im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Mit Ende Februar sind in Niederösterreich 5.459 Jugendliche im Alter bis 25 Jahre arbeitslos vorgemerkt worden. Das ist ein Minus von fast 15 Prozent im Vergleich zum Februar des Vorjahres“, ist Landesrat Martin Eichtinger über die positive Entwicklung erfreut.


„In Mistelbach im Februar 2018 die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen bis 25 Jahren, um 0,8 Prozent gesunken. Mit Ende Februar 2019 wurden 6,4 % arbeitslose Jugendliche im Bezirk Mistelbach gezählt", weiß Wirtschaftskammer-Vizepräsident und ÖVP-Landtagsabgeordneter Kurt Hackl: "Das ist ein Rückgang von 0,8 Prozent zum Vergleich des Vorjahres."

 Die Zahlen würden zeigen, dass gezielte Arbeitsmarktprojekte des Landes NÖ bereits Früchte tragen. "Dank der Ausbildungsgarantie wird nun auch die Lehre für unsere Jugendlichen wieder attraktiver gemacht. Somit bekommt einerseits die Lehre einen höheren Stellenwert und andererseits sind Lehrlinge am Arbeitsmarkt wieder gefragter denn je“, betont Hackl.