Schüler und Schule präsentierten sich. Die landwirtschaftliche Fachschule gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

Von Werner Kraus. Erstellt am 27. November 2018 (10:23)

Mit dem Tag der offenen Tür gab die landwirtschaftliche Fachschule ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Das Interesse an der Schule, die sich sehr stark auch der Persönlichkeitsentwicklung und Wertevermittlung junger Menschen widmet, war sehr groß.
„Wir freuen uns über den guten Zuspruch, das zeigt auch, dass meine Lehrkräfte hervorragende Arbeit leisten, um jungen Menschen im Weinviertel in der dreijährigen Ausbildung eine gute schulische Basis zu geben“, freute sich Direktor Martin Faber.

Die beiden landwirtschaftlichen Schulen in Poysdorf und Mistelbach arbeiten eng zusammen: „Der bauliche Bereich für eine gemeinsame Schule ist noch offen“, betonte etwa Landtagsabgeordneter Manfred Schulz. Direktor Faber erklärte: „Für die Eltern ist es eine Entscheidung für den Schultyp und nicht, ob die Schüler nach Poysdorf oder später nach Mistelbach fahren.“

„Vermittelte Werte kann man nicht messen, werden aber überall im Leben gebraucht.“Thomas Grießl, ÖVP-Bürgermeister

Was sie alles drauf haben und hier lernen, präsentierten die Schüler im Rahmen der großen Modeschau, aber auch in den Präsentationsklassen. Hier war auch die Partnerschule aus Znaim mit dabei. Bürgermeister Thomas Grießl dankte den Schülern der Fachschule für ihre großartige Unterstützung bei den verschiedensten Veranstaltungen. Auch für Faber war es ein großes Ereignis: „Ich bin vor jedem Tag der offenen Tür nervös, aber dieses Prickeln braucht man eben“, so der Direktor.

Wie gut man in der Fachschule fürs Leben vorbereitet wird, zeigte sich auch daran, dass die Schüler spontan zusammengeholfen haben, um den Tee der Übungsfirma frisch abzupacken. „Da wurde nicht gefragt, wer zu welcher Übungsfirma gehört, sondern einfach angepackt“, ist der Schuldirektor stolz. „Vermittelte Werte kann man nicht messen, werden aber überall im Leben gebraucht“, betonte Bürgermeister Grießl.