Mistelbach: Hillingers private Einblicke statt Lesung. Sein Buch „Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz!“ stand gar nicht so im Vordergrund. Stattdessen erzählte Starwinzer Leo Hillinger durchaus private Erinnerungen an seinen Vater, an seine Ausbildung in Kalifornien (Hilliniger: „Ich hab dort die Sachen gemacht, die nicht mal die Mexikaner gemacht haben.“) und an seinen Werdegang: „Ohne, dass man Gas gibt, geht nix."

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 11. Juni 2021 (13:00)

Am 10. Juni war der Winzer im Rahmen der Reihe LiteraTourFrühing Gast im Mistelbacher Stadtsaal, nachdem die Lesung im Vorjahr coronabedingt verschoben werden musste.

Interviewt wurde er dabei von Bibliotheksleiterin Beatrice Hrusa: "Das hätt ich mit auch nicht gedacht, dass ich einmal als Bibliothekarin ein Interview führen", er gab sich dabei sehr privat. Ein zweites Buch wird es übrigens nicht so schnell geben: "Ich bin Legastheniker. Das hier hat ein Ghostwriter für mich geschrieben", lacht Hillinger: "Aber es steht alles so drinnen, wie ich es ihm angesagt habe, da ist kein Satz drinnen, in dem er meine Aussagen interpretiert hat." 

Und zum Schluss gab es Kostproben von Hillingers Weine auf der Terrasse des Mistelbacher Stadtsaales.