Mistelbacher Standorteröffnung: „War richtiger Schritt“

Erstellt am 13. August 2022 | 04:36
Lesezeit: 3 Min
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Maschinenring-Standort eröffnet (v.l.): Landesobmann Johann Bösendorfer, Landesgeschäftsführer Gernot Ertl, Bauleiter Robert Bauer, Landtagsabgeordneter Kurt Hackl, Pfarrer Günter Schreiber, Bundesgeschäftsführerin Gertraud Weigl, Geschäftsführer-Stellvertreterin Ina Schrems (Personalleasing), Landtagsabgeordneter Martin Schulz und die Geschäftsführer Thomas Nürnberger und Markus Göstl.
Foto: Karin Widhalm
Nach einer Maschinenring-Fusionierung wurde nun der neue Standort eröffnet.
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Die 2019 fusionierten Maschinenring-Regionen Weinviertel und Mittleres Weinviertel haben einen neuen Firmenstandort im Wirtschaftspark Mistelbach-Wilfersdorf: Die Eröffnung des Gebäudes war am vorigen Freitag. Die Entscheidung zur Zusammenlegung wurde auch wegen des wachsenden Geschäftsfeldes mit immer mehr spezialisierten Mitarbeitern getroffen.

„Da hilft Größe“, erklärt Martin Zimmermann. Er war früher Maschinenring-Obmann und fungiert nun als Stellvertreter in der neuen und größeren Region Weinviertel. Fällt jemand aus, ist die Sicherheit viel größer, dass die Vertretung aufgestellt werden kann. Obmann Günter Sulz hebt zudem die Vorteile des Standorts hervor: „Wir sind relativ schnell im ganzen Weinviertel vor Ort.“ Und: Die Auslastung der Geräte sei nun eine bessere.

29 Personen arbeiten im Büro, 40 Personen sind für die Maschinenring-Services tätig. 95.000 Kilogramm Stahl wurden für Lagerhalle, Garage, Büros und Sozialräume verbaut. „Der Vorteil ist, dass man bei geringen Bauhöhen eine große Spannweite erreicht“, sagt Bauleiter Robert Bauer über das Material. „Dadurch ist eine modulare Bauweise möglich, man ist flexibel in der Anordnung der Büroräume und das Objekt ist leicht erweiterbar.“ Die Photovoltaik-Anlage am Dach kann im Sommer die Klimaanlage zu einer Nullsumme im Büro betreiben, ergänWar zt er. Die Energieklasse ist „mit gehobenem Hausbau gleichzusetzen“. Beheizt wird mit Fernwärme.

Der Baustart war im Februar 2020, kurz darauf kam Corona. „Bauzeitpläne mussten immer wieder neu abstimmt werden. Das alles war nicht einfach, jedoch möglich“, sagt Bauer. Der Bau war nach neun Monaten abgeschlossen, im Dezember kamen die Möbel, im Jänner 2021 übersiedelte man.

„Vor allem in eurer Region große Chancen“

Landesobmann Johann Bösendorfer lobt, dass sich der Maschinenring im Weinviertel „zu einer schlagkräftigen Region weiterentwickelt hat“: „Ihr seid beim Personalleasing führend in ganz Österreich. Der Maschinenring hat vor allem in eurer Region große Chancen.“ Landesgeschäftsführer Gernot Ertl erinnert daran, dass eine Herausforderung geblieben ist: „Gute Mitarbeiter zu bekommen.“ Ziel sei es nach wie vor, dass sie möglichst lang für Maschinenring tätig bleiben.

Landtagsabgeordneter Kurt Hackl ist stolz, dass Maschinenring „einen der heißsten Wirtschaftsgründe im ganzen Weinviertel“ als Standort gewählt hat. Landtagsabgeordneter Manfred Schulz war 17 Jahre Obmann im Gebiet Mittleres Weinviertel und erinnert sich noch gut an die Maschinenring-Anfänge, die 1976 in Stronsdorf begannen. „Ich bin stolz, was daraus geworden ist“, betont er. „Die Fusionierung war nicht immer ganz einfach und friktionsfrei. Aber es war der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt.“ Für Geschäftsführer Thomas Nürnberger und Markus Göstl ist dies eine „zukunftsweisende Entscheidung“.

Und sie treibt offenbar das Wachstum voran. „Wir haben einen 4.500 Quadratmeter großen Grund dazu gekauft“, berichtet Sulz. „Es ist noch nichts geplant, aber wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir’s sicher für eine Erweiterung brauchen.“

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