Ärzte, Wohnen, Arbeitsplätze und ein Nahversorger. Rudolf Schütz, Unternehmer, Investor und Chef von SPLTele in Wolkersdorf möchte in Laa zwischen Bahn und Therme ein Multifunktionszentrum MFZ errichten. Dafür baucht er unter anderem ein Grundstück der Gemeinde.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 03. Oktober 2019 (15:15)
Michael Pfabigan
Auf diesem Feld, zwischen Bahndamm und Thermenparkplatz, soll das Multifunktionszentrum Laa mit Räumen für Ärzte, generatinsübergreifendem Wohnen, Arbeitsplätzen und einem Nahversorger entstehen.

Was ist geplant: In drei Ausbaustufen soll in der Nähe des Bahnhofes in modularer Holzbauweise ein Zentrum mit Platz für Ärzte, ein Nahversorger, hochwertige Gastronomie, generationenübergreifendem Wohnen, und Arbeitsplätze in einem Coworking Space mit Highspeed-Internet und allem ChaChaCha errichten.

Vorallem mit der Integration von Arztpraxen läuft er in der Thermenstadt offene Türen ein, tut man sich bekanntlich schwer, praktische Ärzte zu locken: „Wir stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung, der Arzt muss sich nicht mehr um organisatorische Dinge oder eine Sprechstundenhilfe kümmern, die stellen wir. Er kann sich ganz den medizinischen Aspekten und nicht der Büroarbeit widmen“, sagt Schütz. Denkbar wäre, dass sich Allgemeinmediziner, Fachärzte und therapeutische Fachbereiche in die Räumlichkeiten einmieten“, sagt Schütz: „Es soll ein Leuchtturmprojekt werden.“

Bürgermeisterin Brigitte Ribisch (ÖVP) hofft mit dem medizinischen Teil des Projektes zum dritten Fixpunkt im medizinischen Dreieck zwischen Mistelbach, Laa und Hollabrunn zu werden, sie sei seit mindestens zwei Jahre aktiv, um die Ärzteversorgung in der Stadt zu verbessern, gelingt das Ärztezentrum im MFZ, dann seien alle Pläne für ein Primärversorgungszentrum in der Stadt obsolet.

„Ich könnte das Projekt überall umsetzen, es ist modular aufgebaut“, sagt Rudolf Schütz: „Ich will aber dem Weinviertel etwas von meinem Glück und meinem Erfolg zurückgeben“, sagt der Wildendürnbacher. Er investiert 1,7 Mio. Euro.