Alt-Citymanager Proll: „Projekt nicht totdiskutieren“. Peter Proll, erster Citymanager Mistelbachs, versteht Bedenken zu Hotel nicht.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. April 2021 (13:56)
Peter Proll, erster Citymanager Mistelbachs, sieht nur Vorteile im Bau des Wellness-Hotels.
Proll, Proll

„Das war ja wieder zu erwarten: Wenn ein Projekt präsentiert wird, bildet sich sofort eine Gruppe, die auf alle Fälle einmal dagegen ist!“

Peter Proll, erster Citymanager der Stadt, Mitbegründer der Interessensgemeinschaft der Mistelbacher Wirtschaft „Leistungsgemeinschaft Mistelbach“ und ehemaliger Event-Gastronom kann angesichts mancher reflexartiger Ablehungsreaktionen zum Wellnesshotel-Projekt der Familie Pichler in den Weingärten beim Dionysos-Weg nur den Kopf schütteln: Es würden Argumente präsentiert, die die Schädlichkeit des Projektes suggerieren würden: Flächenverbrauch und Umweltschädlichkeit. „

Ich kann mich noch erinnern, wie viel Zeit und Mühe es gekostet hat, die Autobahn A5 fertig zu bauen, weil einige Umweltverbesserer und Aktivisten mit den gleichen Argumenten dies zu verhindern versuchten“, sagt Proll: „Wenn man heute mit Weinviertlern spricht, ist unsere Region erleichtert, dass die Autobahn gebaut wurde“, ist Peter Proll überzeugt.

„Es müssten eigentlich alle froh sein, dass ein privater Investor Mistelbach dieses Hotelprojekt anbietet“, findet Peter Proll: „Von diesem Zukunftsprojekt wird die gesamte Region und Mistelbach profitieren.“ Nachsatz: „Man kann nur hoffen, dass es umgesetzt und nicht totgeredet oder totdiskutiert wird.“

Zustimmung zu Hotel auch von den NEOS

„Aus unserer Sicht überwiegen eindeutig die Vorteile dieses Projektes für Mistelbach und die gesamte Region“´, sagen die Mistelbacher NEOS und Finanzstadtrat Leo Holy: „Fragen zur Flächenversiegelung sind sicherlich berechtigt, jedoch gewannen wir den Eindruck, dass es der Familie Pichler ein Anliegen ist, das Projekt mit geringstmöglichen Eingriffen in die Umwelt zu realisieren.“