Zayatalbahn: Sonderfahrten schon 2021. Verein „Neue Landesbahn“ übernahm die Bahntrasse von Mistelbach bis Hohenau. Paten gesucht.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 28. November 2020 (04:12)
Der Verein „Neue Landesbahn“ ist momentan dabei, die Trasse zwischen Mistelbach und Hohenau wieder befahrbar zu machen.
Neue Landesbahn

Nach vierjährigen, teils schwierigen Verhandlungen ist es dem Verein „Neue Landesbahn“, der 2003 gegründet wurde, per 1. Dezember 2020 gelungen, die Strecke „Mistelbach – Hohenau“ von den ÖBB zu übernehmen.

Es wurde die Zayatalbahn GmbH, bestehend aus dem Verein „Neue Landesbahn“, vier Anrainergemeinden und vielen Privatpersonen, gegründet. Die Bahn soll künftig als Anschlussbahn für touristische Zwecke, aber auch für einen bescheidenen Güterverkehr betrieben werden.

Zahlreiche Erhaltungsmaßnahmen

Inzwischen ist viel geschehen. Auf der Strecke wurden zahlreiche Erhaltungsmaßnahmen getätigt, wie das Ausputzen der Spurrillen bei den Bahnübergängen, das Setzen von Hektometertafeln, Grünschnitt und das Entfernen von weiterem Bewuchs. Ebenso beschäftigen sich die Vereinsmitglieder mit der Errichtung der „Bahnmeisterei Prinzendorf-Rannersdorf“. Bereits 2021 soll mit diversen Sonderfahrten der touristische Betrieb aufgenommen werden.

Erwerb und Erhalt einer Bahnstrecke kosten Geld. Deshalb bietet der Verein „Neue Landesbahn“ als Betreiber der Strecke eine Streckenpatenschaft an. Damit kann jeder das Projekt unterstützen und mithelfen, damit eine Attraktion entsteht, die neben dem touristischen Nutzen auch mithilft, die Strecke, historische Eisenbahnfahrzeuge und Streckenanlagen zu erhalten und zu nützen.