Café Zeitreise: „Herz kann nicht dement werden“. Café Zeitreise Einrichtung soll Austausch und Betreuung für Demenz-Betroffene ermöglichen.

Von Florian Mark. Erstellt am 18. Januar 2020 (05:00)
Eröffnung des Café Zeitreise: Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner, Norbert Partl (Caritas-Angehörigenarbeit), Caritas-Demenzexpertin Klaudia Rapp, Bürgermeister Christian Balon, Stadträtin Ingeborg Pelzelmayer,Sozialhilfevereinsobfrau Helga Reimer, Susanne Fleck-Horak vom Café Zeitreise, Ortsvorsteher Herbert Eidelpes und Gemeinderat Josef Schimmer.
Mark Schönmann

Menschen werden immer älter und damit häufiger pflegebedürftig und dement. Die Verbreitung der „Volkskrankheit“ Demenz nimmt schnell zu. „Demenz betrifft viele, doch das Herz kann nicht dement werden“, betonte Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner zur Eröffnung des „Café Zeitreise“ in Mistelbach.

Nach erfolgreichen Pilotprojekten lädt die Caritas ab sofort regelmäßig von Demenz Betroffene gemeinsam mit ihren Angehörigen zu Kaffee und gemeinsamer Beschäftigung ein.

Mit Unterstützung professionell ausgebildeter Demenzbegleiter soll nicht nur auf die Anforderungen Erkrankter, sondern auch ihrer Angehörigen individuell eingegangen werden. Denn, so Schwertner: „Pflegende nehmen eine nicht hoch genug einzuschätzende Rolle ein, sind durch die Anforderungen der Pflege oft sehr gefordert und werden selbst öfter krank.“