Contact-Tracing: Lob für die Erfolgsquote. Mistelbach: Covid-Nachverfolgung wird von den Mitarbeitern der BH zusätzlich zu ihren üblichen Aufgaben erledigt. Auf die Erfolgsquote von sicher mehr als 75 Prozent ist man stolz.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 12. Januar 2021 (18:07)
Landtagspräsident Karl Wilfing besuchte das Contact Tracing-Team der Bezirkshauptmannschaft anlässlich des internationalen Dankeschön-Tages und brachte Blumen, Wein und Süßes für die engagierten Mitarbeiter.
Michael Pfabigan

„Mit dieser noch nie dagewesenen Pandemie ist im letzten Jahr wahrlich eine verantwortungsvolle Aufgabe auf die Bezirkshauptmannschaft Mistelbach zugekommen“, findet Landtagspräsident Karl Wilfing und besuchte anlässlich des Internationalen Dankeschön-Tages das Kernteam des Contact Tracings bei der BH Mistelbach.

Knapp zehn Monate liegen hinter dem Team der ContactTracer der Bezirkshauptmannschaft. Doch rein mit den Contact-Tracern, also der Kontaktnachverfolgung am Telefon, ist es nicht getan. Insgesamt knapp über 100 Personen wirken beim Contact-Tracing der BH Mistelbach als für den Verwaltungsbezirk zuständige Gesundheitsbehörde mit: Darunter befinden sich Juristen, Amtsärzte, Gesundheits-Sachbearbeiter, IT-Koordinatoren, Epidemieärzte, weitere Bedienstete der Bezirksverwaltungsbehörde sowie über zehn Zusatzkräfte, die zusätzlich nach dem Epidemiegesetz bestellt wurden, sowie zwei Bundesheersoldaten.

Landtagspräsident Karl Wilfing: „Ich bin stolz und dankbar, dass sich die im Bezirk Mistelbach lebenden Menschen und Familien auf die Arbeit der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen konnten. Ein herzliches Danke für den Einsatz und das Engagement.“

„Unsere Mitarbeiter und alle zusätzlichen Kräfte sind sehr engagiert und zeigen größten Einsatz, um dieser wichtigen Aufgabe der Gesundheitsbehörde gerecht zu werden und ihren Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten“,weiß Bezirkshauptfrau Gerlinde Draxler: „Dies alles natürlich zusätzlich zu den sonstigen behördlichen Aufgaben.“ Mit Erfolg: Denn rund 75 Prozent der Fälle können einer Quelle zugeordnet werden, sagt Draxler. Damit sei es gelungen, Infektionsketten zu durchbrechen und die Coronazahlen im Bezirk gering zu halten.

Es wird aber nicht nur die Kontaktnachverfolgung abgewickelt. Es werden auch Bescheide geschrieben und abgefertigt, darüber hinaus wird die Hotline für die Fragen der Bürger betreut. Zu guter Letzt war die Organisation der Grenzkontrollen – neben dem NÖ Straßendienst und dem Bundesheer – auch der Gesundheitsbehörde und damit der Bezirkshauptmannschaft in Mistelbach zugeordnet.