Crashfahrt ins Spital: Prozess gegen Lenker. Rentner, der mit Auto ins Krankenhauscafé krachte, ist wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gemeingefährdung angeklagt.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 27. August 2018 (15:44)
Richter Manfred Hohenecker (Bild unten) leitet den Prozess gegen jenen 69-jährigen Unglückslenker, der mit seinem Volvo-SUV in die Cafeteria des Landesklinikums Mistelbach krachte, wobei 16 Personen verletzt wurden.
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„Klirrende Glasscherben, dann schrie ein Kind und es herrschte Chaos“, erinnert sich eine Zeugin an jenen Moment, als heuer im Jänner ein Wagen in die Front der voll besetzten Cafeteria im Landesklinikum Mistelbach krachte, das große Eingangsportal durchbrach und die Tische und Sessel bis zur Wand schob (NÖN.at berichtete).

Das Fahrzeug, ein Volvo-SUV, kam schließlich mitten im Lokal zu stehen. 16 Gäste der Krankenhaus-Cafeteria wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Richter Manfred Hohenecker 
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Der Unglückslenker, ein Pensionist (69) aus Schrick, und seine Beifahrerin kamen bei dem Unfall mit leichten Blessuren davon. Der Rentner gab bei der Polizei an, dass ihm am Steuer schlecht geworden sei.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Rentner beim Wenden vor dem Haupteingang die Herrschaft über seinen Wagen verloren hat und mit Vollgas in die Glasfront gekracht ist.

Am 28. August muss sich der Unglückslenker wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Gemeingefährdung vor Richter Manfred Hohenecker verantworten.

Der Prozessverlauf ist ab Dienstag aktuell online auf mistelbach.NÖN.at zu lesen.