Vernissage: Künstler präsentierten und vernetzten sich. Zehn Künstler aus Gaweinstal stellen ihre Werke in der M-Zone des MAMUZ in Mistelbach aus. Die Vernissage sollte dabei als Vernetzungstreff dienen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. September 2021 (12:37)

So vielfältig ist die Kunst aus Gaweinstal: von den erfrischend jungen Werken von Isabella Fürst, über die Farbexplosionen von Susi Beylen, Eleonore Schremser und Hermine Drisa bis hin zu den von den Aborigines inspirierten Kunst von Leo Stoifl, die Bilder von Eva Müller, Hermine Schreitl, Johann Schreitl und Gertrude Stutterecker und die Fotografien von Josef Pichler.

Für eine Ausstellung besuchte die Gemeinde Gaweinstal ihre Nachbargemeinde Mistelbach, zehn Künstler präsentieren in der M-Zone des MAMUZ ihre Werke, die Ortsmusik Pellendorf sorgte für die musikalische Umrahmung und der Weinbauverein Gaweinstal für die lukullischen Genüsse des Abends. „Kunst und Kultur hat bei uns immer schon einen hohen Stellenwert gehabt, nicht nur in der Malerei“, stellte Bürgermeisterin Birgit Boyer, die dann auch literarische Kostproben des Schrickers Josef Weiland zum Besten gab, ihre Gemeinde vor.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass es Sinn macht, wenn sich Gemeinden vernetzen und über die Grenzen ihrer Gemeinden hinausdenken“, sagte Mistelbachs Kulturstadtrat Josef Schimmer: „Wenn wir als Region zusammenarbeiten, können wir uns als Weinviertel wesentlich besser präsentieren, als alleine.“

Künstler in Gemeinden oft unbekannt

„Ich finde es eine großartige Idee, dass sich eine Gemeinde auf ihre Schätze besinnt und ihre Künstler präsentiert“, attestierte Landtagspräsident Karl Wilfing. Denn viele Menschen in den Orten wüssten selbst nicht, welche Künstler in ihrer Gemeinde wohnen.

Unter den Gästen auch Organisator und Gaweinstals Vizebürgermeister Johannes Berthold, die Alt-Bürgermeister Johann Plach und Richard Schober, Landtagspräsident Karl Wilfing und Nationalrätin Melanie Erasim.