Krampus hilft bei Therapie. Rotary Club Weinviertel-Marchfeld unterstützt mit Buchprojekt junges Missbrauchsopfer.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 20. November 2020 (04:14)
Bucherlös für die Therapie eines Volksschulkindes: Lena Sattmann, Michaela Beham-Kacerovsky, Harald G. Beber.
Josef Schimmer

Ein Volksschulkind in Betreuung der Möwe wollen der Rotary Club Weinviertel-Marchfeld heuer gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein „Der kleine Krampus“ e.V. unterstützen.

Der Verein, gegründet vom Wiener Ärzteehepaar Christopher und Michaela Beham, hat sich zum Ziel gesetzt, in der Adventzeit Projekte im Sinne des Weihnachtsgedankens zu verwirklichen, um denen zu helfen, die der Hilfe bedürfen.

Im Mittelpunkt dieser Projekte stehen die Buch-Abenteuer des kleinen Krampus, dem Gehilfen des Heiligen Nikolaus, und seine manchmal etwas verquere Sicht auf die Welt.  2020 entstand das zweite Buch „Alles auf Schiene? Der kleine Krampus schert aus“, in dem der kleine Krampus seine Rolle in der Welt kritisch hinterfragt und überlegt, ob er wirklich immer der „Böse“ in der Geschichte sein möchte.  

Reinerlös ermöglicht wertvolle Therapie

Für den Reinerlös des heurigen Projektes wurde in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Weinviertel-Marchfeld und dem Kinderschutzzentrum Möwe in Mistelbach ein Projekt ausgewählt, das einem Kind die wertvolle Therapie ermöglichen soll, die nicht von den staatlichen Kassen übernommen wird.

Das Leitbild des Rotary Clubs Weinviertel-Marchfeld ist es, Menschen in der Region direkt, rasch und zielrichtig zu helfen, wo die öffentliche Hilfe spät oder gar nicht hinkommt. Deswegen haben sich Rotary und der Kleine Krampus nun in einem ersten gemeinsamen Projekt zusammengefunden.

Die Bücher sind über die Homepage www.der-kleine-krampus.at beziehbar, Infos bei Harald Beber (beber@gmx.at) und Lena Sattmann (lena.sattmann@gmail.com).