Maturaprojekte prämiert: „Anerkennung als Motivator“. Rotary würdigte die Leistungen von Absolventen von HLW und BAfEP.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 07. Juli 2019 (04:00)
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Das besten Maturaprojekte der HLW: Matthias Born, Katharina Mayer, Eva-Maria Sperk, Hannah Toriser, Katharina Asperger, Alexandra Egger, Judith Bauer, Nadine Elend mit Max Riegelhofer und Direktor Johannes Holzinger.

Das Erstellen einer Diplomarbeit samt Präsentation und Diskussion ist eine der Säulen der „standardisierten, kompetenzorientierten Reifeprüfung“, wie die Matura in Beamtendeutsch heißt.

„Interessante Themen und Problemstellungen verknüpft mit guten Ideen und innovativen Ansätzen werden dabei analysiert, dokumentiert und in die Praxis umgesetzt“, umreißt HLW- und BAfEP-Direktor Johannes Holzinger die Aufgabenstellung. Der Rotary Club Weinviertel-Marchfeld hat dazu im Rahmen der Maturafeiern der HLW und BAfEP Mistelbach die besten Abschlussarbeiten der Maturantinnen und Maturanten mit 1.000 Euro prämiert.

„Junge Menschen und deren Leistungen zu unterstützen, ist ein zentrales Ziel von Rotary. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Themen, sowie die hohe Qualität der Arbeiten ist uns die Auswahl nicht leichtgefallen“, sagt Maximilian Riegelhofer vom Rotary Club Weinviertel-Marchfeld.

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Die besten Maturaprojekte der BAfEP: Sophie Haas, Anna Nebenführ, Anja Breuer, Julia Frank, Anja Strobl, Katrin Weick mit Max Riegelhofer und Direktor Johannes Berthold.

Den ersten Platz in der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) belegten Matthias Born, Katharina Mayer, Eva-Maria Sperk und Hannah Toriser zum Thema „Wie man im Alter körperlich und geistig durchstarten kann“. Den zweiten Rang belegten Katharina Asperger und Alexandra Egger mit der in englischer Sprache verfassten Arbeit zum Thema „Veganism and Ayurveda“. Die Drittplatzierten Judith Bauer und Nadine Elend befassten sich mit Algen und Insekten als neue, „alte“ Rohstoffe.

Sophie Haas und Anna Nebenführ belegten mit der in Englisch verfassten Arbeit zum Thema „Acquisition of the universal language English and its promotion in kindergarten“ den ersten Platz in der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP).

Den zweiten Platz erarbeiteten sich Anja Breuer und Julia Frank zur Thematik „Beziehungskonstellationen von Kindern im Kindergartenalter und deren Auswirkungen auf die Entwicklung“, gefolgt von Anja Strobl und Katrin Weick, welche sich intensiv mit Teilleistungsschwächen – Legasthenie und Dyskalkulie – auseinandersetzten.

„Die Anerkennung von Leistungen junger Menschen ist wichtig, wirkt als Motivator und zeigt, dass man mit Einsatz und Fleiß seine Ziele erreichen kann“, sind sich Maximilian Riegelhofer und Direktor Johannes Holzinger einig.