Nächster Halt für den Festlbus: Winzerfest. Auf Initiative der JVP Bezirk Mistelbach kommen junge Leute sicher, günstig und bequem nach Poysdorf.

Von Christina Ott. Erstellt am 30. August 2019 (12:02)
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Das Team der JVP Mistelbach, bestehend aus Christoph Graf, Patrick Marchhart, Anna Graf, Claudia Pfeffer, Dominik Gail und Alexander Weik, organisiert einen Festlbus zum Winzerfest.

Das Projekt „Festlbus“ der Jungen Volkspartei des Bezirkes Mistelbach (JVP) geht in die nächste Runde: Nach einer mehr als erfolgreichen Pilotfahrt zur Paasdorfer Beet-Party, bei der die Busse vollends ausgelastet waren - insgesamt konnten um die 350 Leute zum Fest transportiert werden - wird als Nächstes das Poysdorfer Winzerfest am Samstag, 7. September, angefahren.

Seit dem ersten Festlbus-Einsatz wurde fleißig am Projekt weitergearbeitet und nun können einige Neuerungen und Verbesserungen präsentiert werden. „Das gute Feedback hat uns sehr motiviert“, freut sich Pressesprecher Alexander Weik.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde unter anderem das Fahrangebot erweitert, insgesamt werden nun fünf Routen abgefahren und somit 33 Ortschaften abgedeckt. Wann und wo die Busse abfahren, kann ganz einfach im Internet auf der Festlbus-Homepage abgefragt werden. Für die unter 26-Jährigen bleibt es preislich bei den zwei Euro pro Fahrt, von allen anderen werden vier Euro verlangt.

Der Festlbus bietet viele Vorteile

Aber nicht nur bequem, sicher und günstig ist der Festlbus, eine Fahrt bietet darüber hinaus noch mehr Vorteile: Wer am Winzerfest beim Stand vom Weingut Ebinger das Fahrticket vorweist, bekommt dort zwei Euro Ermäßigung. „Außerdem kann man im Bus bereits Kontakte mit anderen Jugendlichen knüpfen“, hebt Weik hervor.

Wie soll das Projekt 2020 weitergeführt werden? Fakt ist, dass das Angebot massiv ausgebaut werden soll, rund fünf Mal soll der Festlbus zum Einsatz kommen. „Wir werden dafür kämpfen, dass der Festlbus flächendeckend kommt und uns mit Jugendgemeinderäten in Kontakt setzen, um die Finanzierung über die Gemeinden und somit den Erhalt des Projektes zu garantieren“, so die stellvertretende Bezirksobfrau Claudia Pfeffer.