Mistelbach

Erstellt am 17. Januar 2017, 08:15

von Michael Pfabigan

Neuer Look für die Klinik-Mitarbeiter. Die neue Dienstbekleidung der Spitalsmitarbeiter wurde mit einer Modenschau in der Eingangshalle vorgestellt.

Das Land hat 27 Kliniken. Und jedes Haus hatte seine eigene Dienstbekleidung. „Das führte schon mal dazu, dass Patienten, die das Haus wechselten, von der Bekleidungsvielfalt verwirrt wurden“, weiß Kliniken-Landesrat Karl Wilfing.

Also stattet das Land alle Mitarbeiter mit der für alle Fachbereiche passenden Dienstbekleidung aus. Egal, ob Grün, Gelb, Blau oder Rot: Gemeinsames Element ist ein blau-gelber Streifen am Shirt oder auf der Bluse.

Neu ist auch, dass die Dienstbekleidung nicht mehr personalisiert ist: Bei der Abgabe einer Garnitur bekommt der Mitarbeiter eine neue, saubere Bekleidung, die Ausgabe erfolgt über einen Automaten, der erkennt, welches Kleidungsstück da gerade zurückgegeben wird, denn in der Kleidung ist ein Chip eingenäht. Gereinigt wird die neue Dienstbekleidung übrigens nicht mehr in der hauseigenen Wäscherei, diese Arbeit wurde ausgelagert.

Bisher passte die Qualität

Ob alle Mitarbeiter mit der neuen Dienstbekleidung glücklich sind? Bisher passte die Qualität, viele waren zufrieden. „Ich bin seit 34 Jahren im Haus. Ich hab‘ noch keine einzige Beschwerde wegen der Wäsche bekommen“, erklärt Betriebsrat Edi Böhm. Und wenn es ein Problem gebe, dann erwartet er sich, dass dieses rasch gelöst wird.

„Bis jetzt hat immer meine Frau entschieden, was ich anziehe. Jetzt konnte ich einmal entscheiden, was meine Frau anzieht!“

Kliniken-Landesrat Karl Wilfings Gattin Gerda arbeitet im Labor des Landesklinikums Mistelbach.

Ob die Mitarbeiter mit dem neuen Gewand besser aussehen? „Die Kollegen sind auch ohne Wäsche fesch. Die ist da nur das Tüpfelchen auf dem i“, lacht Böhm. Landesrat Karl Wilfing kontert: „Bei den Frauen ist die neue Dienstbekleidung egal, die sind immer hübsch. Aber das Gwandl machts Mandl!“

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