Musicalsound erklingt. Musical / Zum 15-jährigen Jubiläum der Felsenbühne Staatz als Musicalbühne ist Leonhard Bernsteins „West Side Story“ zu sehen.

Von Ingrid Fröschl-Wendt. Erstellt am 23. Juli 2014 (06:31)
NOEN, Harald Schillhammer
Staatz, seit Jahrzehnten ohnehin durch die Musik bekannt, ist seit wenigen Wochen täglich von Musik erfüllt. Seit Anfang Juli wird auf der Felsenbühne Leonard Bernsteins West Side Story geprobt, werden die Szenen, die vorher in Einzelszenen trainiert wurden, zu einem kompakten Stück zusammenmontiert. Und den Klang der Musik und der Sänger trägt es dabei über den halben Ort.

Jeans und Lederjacke: James Dean lässt grüßen

Während sich die Kulisse in einen amerikanischen Hinterhof verwandelt, mit roten Backsteinmauern, filigranen Fluchttreppen vor den Fenstern und scheinbar massiven Eisentraversen, wandelt sich auch das Bild auf der Bühne.

Am Wochenende wurde erstmals im Kostüm geprobt, James Dean lässt grüßen: in Jeans und Lederjacken die amerikanischen Jets, in schwarzen Hosen und kräftigen Farben die puerto-ricanischen Sharks. Die schönsten Farben aber tragen die Mädchen: bunte Kleider in allen Regenbogen-Farben mit wippenden Petticoats.

Proben versprechen visuellen und akustischen Genuss

Doch nicht nur die Ausstattung steht vor der Vollendung. Auch die Szenenproben versprechen bereits einen visuellen und akustischen Genuss. Vergangene Woche wurde noch mit Klavierbegleitung gesungen, das Orchester probt extra und kommt in den letzten Tagen dazu

In der Ouvertüre treffen bereits die Gangs der Jets und Sharks aufeinander, geraten immer wieder in Raufhändel. Choreografierte Kampfszenen wogen mal da, mal dort über die Bühne. Die große Fläche muss ausgespielt werden.

Dann wird die Szene klein: Maria träumt von der Zukunft und Toni spürt, dass ihm etwas Besonderes bevorsteht. Die beiden treffen einander und seelischer Gleichklang führt sofort zu einem gemeinsamen Tanz.

Wie es weiter geht, ist ab Freitag, 25. Juli, auf der Felsenbühne Staatz zu sehen.

  www.felsenbuehne-staatz.at