Nachhaltiger Sound in Falkenstein. Rise and Shine Festival | Bassstarke Soundsysteme aus ganz Europa verbanden sich mit Diskussionen und Produkten aus der Region.

Erstellt am 07. August 2013 (10:37)
Das Kulturzelt bildete beim »Rise and Shinefestival« Platz für Diskussionen und Gespräche. Im Bild: Daniel Bekasiewics, Helene Klein, Michael Voitl, Noah Slowak, Clemens Bauer, Philipp Wildberger, Nikolaos Bogianzidis, Magdalena Wiesmann, Venda Irie, Alexander Huber, Michael Runge, Anton Proksch, Christian Schöner, Florian Kraus, Fabia Heitzinger. Mehr Bilder: www.noen.at
NOEN, Werner Kraus
Am Wochenende fand im alten Steinbruch das „Rise and Shine Musikfestival“ statt. Es ist Österreichs erstes und einziges Soundsystem-Festival für Roots Reggae und Dub und findet heuer zum dritten Mal statt. Die rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter haben 14 Tage intensive Vorbereitungsarbeiten hinter sich.
„Uns geht es bei diesem Fest neben der guten Musik auch um die Nachhaltigkeit“, betonte Florian Kraus aus dem Organisationsteam. Daher wird alles soweit wie möglich selbst gemacht. Ein wahres Kunstwerk war die mit Seilverbindungen hergestellte Holzhütte oder auch der kunstvoll gestaltete Kulturpavillon. Den Vogel abgeschossen haben die Organisatoren aber mit den Riesenhängematten im Zentrum des Festivals. Rund um einen Baum wurde Gestelle für vier Hängematten für jeweils drei Personen aufgebaut, alles selbst gebaut und genäht.
Zu hören waren wieder handgefertigte bassstarke Soundsysteme aus ganz Europa. Diese Art von Soundsystemen bildet auch den Schwerpunkt dieses Festivals.


Treffpunkt für Diskussionsrunden war das Kulturzelt. Hier ging es um den Bau von Soundsystemen in Europa, um Rastafari, eine aus dem Christentum entsprungene Glaubensrichtung oder um einen sehr interessanten Vortrag von Univ. Prof. Werner Zips, der über Kulturunterschiede zwischen Jamaika, Afrika und Europa sprach.
Unter den Gästen waren auch viele Freunde aus der internationalen Soundsystemszene. Bei den Produkten war das Festival jedoch komplett regional. Zu Essen gab es Bioprodukte aus der Region.