Bürgermeisterin Rauscher: "Sind und bleiben Neudorfer“. Nach der Wahlbeteiligung von 55 Prozent gehen die Wogen wieder hoch.

Von Stefanie Markon. Erstellt am 20. März 2019 (04:48)
Michael Pfabigan
Erni Rauscher, ÖVP

zVg
Lukas Umschaiden, FPÖ

„Die Wahlbeteiligung war zwar mit 55,8 Prozent weit hinter den vom Gemeinderat beschlossenen 78 Prozent, aber es hat doch deutlich mehr als die Hälfte der Neudorfer Bevölkerung Gebrauch von ihrem Recht gemacht mitzustimmen“, sagt SPÖ-Gemeinderat Franz Waismayer und meint: „Das Volk wurde befragt, es gab ein Ergebnis. Der Gemeinderat soll dieses zur Kenntnis nehmen und auch umsetzen.“

Lukas Umschaiden von der FPÖ ließ Bürgermeisterin VP-Erni Rauscher indes auf Facebook einen offen Brief zukommen: In diesem bittet er die Gemeindechefin „um ein sachliches Acht-Augen-Gespräch, um die vergangenen Vorkommnisse und die weitere Vorgehensweise bezüglich des Ortsnamens mit uns auf Augenhöhe zu besprechen“.

Ingrid Fröschl-Wendt
Franz Waismayer, SPÖ

„Wir werden mit ihm das Gespräch suchen. Ich werde natürlich auch mit allen anderen reden“, erklärt Rauscher dazu. Für die Bürgermeisterin ist es wichtig, zu unterscheiden, dass der Ortsname ja immer gleich bleiben wird, nur der Zusatz würde geändert werden.

„Wir sind Neudorfer, Zlaberner und Kirchstettner und das wird auch so bleiben“, unterstreicht sie.