Märchenhaftes Musical in Gaweinstal. 76 Schüler der Neuen Mittelschule spielten das Märchensommer- Musical „Malanda“, begeisterten Publikum und Märchensommer-Intendantin Nina Blum.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. Juni 2018 (04:00)
Ausgelassene Stimmung nach der ersten Eltern-Vorstellung am Freitagabend beim Posen mit den Märchensommer-Stars: Die Schüler der Neuen Mittelschule Gaweinstal begeisterten mit ihrer Malanda-Fassung die Profis rund um Intendantin Nina Blum.
Pfabigan

„Mein höchster Respekt vor diesen Leistungen. Und das noch dazu mit einer Live-Band!“ Märchensommer-Intendantin Nina Blum war einmal mehr begeistert, was das Team der Neuen Mittelschule Gaweinstal aus einem Märchensommer-Musical macht. In der Vorwoche spielten 76 Schüler das Zaubermärchen „Malanda“ insgesamt sieben Mal.

Seit 25 Jahren gibt es Musicals an der NMS Gaweinstal, die sängerischen und tänzerischen Leistungen waren seit Langem sehr gut. Diese Routine und Erfahrung spiegelt sich auch in den Leistungen der jungen Damen und Herren wider. Bei einigen würde man sich sogar wünschen, dass sie der Bühne auch nach der Mittelschulzeit erhalten bleiben würden.

„So ein Projekt ist harte Arbeit“

Musical an der Schule bedeutet, dass in den letzten Wochen vor der Premiere sich (fast) alles nur noch um die Bühne dreht: „So ein Projekt ist harte Arbeit“, zollte Direktor Kurt Jantschitsch Respekt: „Was die Schüler da leisten, wie sie da geknechtet werden, da kann ich nur den Hut ziehen“, attestierte er seinen Burschen und Mädels professionelle Disziplin.

Eingesetzt sind beim Musical alle Kreativabteilungen der Schule: Aus dem Chor rekrutieren sich die Hauptdarsteller, wer nicht auf der Bühne steht, steht in den Reihen des Chores und sorgt für die Chorparts. Die Neigungsgruppe Tanz sorgt für die choreografischen Massenszenen auf der Bühne und in Werkerziehung werden Requisiten und Kostüme hergestellt.

So ein Musical bedeutet auch keine Ruhepause für die Lehrer: Der Direktor und zwei Lehrer spielen in der Live-Band mit, Lehrerinnen sorgen für Kostüme, Maske, Chorgesang und Choreografie. Und alles unter der Gesamtleitung von Simone Pamminger, die den schulischen Ameisenhaufen gut unter Kontrolle hat.

Einziger Kritikpunkt von Märchensommer-Intendantin Nina Blum: „Eigentlich schade, dass nur so wenige Burschen singen wollen.“ Nur zwei junge Männer hatten eine Hauptrolle übernommen. Aber das kann sich bis in zwei Jahren, wenn an der Mittelschule Gaweinstal wieder Musical gespielt wird, noch ändern.