Business English und AgroHAK in Laa. Kommendes Schuljahr gibt es zwei neue HAK-Schulschwerpunkte.

Von Stefanie Markon. Erstellt am 09. Februar 2019 (05:00)
zVg
Bei einem Erasmusprojekt wird HAK-Schüler Moritz Kölbl von Schülern aus Griechenland, Lettland und Rumänien unterstützt.

Die Handelsakademie in Laa wird ab kommendem Schuljahr einen neuen Zweig anbieten: Digital Industrial Business. Hierbei stehen Fächer wie Medieninformatik, Technologiemanagement und Business English auf dem Lehrplan. Auch gibt es praxisorientierte Kooperationen mit reellen Firmen: PVT Neudorf, Kotanyi, u.a. sind künftig Teil der wirtschaftlichen Ausbildung.

Die derzeitige Fachrichtung Modern International Business bleibt bestehen, die Schüler werden sich künftig aussuchen können, welchen Zweig sie wählen.

„Es bestehen gravierende Unterschiede zwischen diesen beiden Richtungen. Beispielsweise lernt man beim bereits bestehenden Zweig eine dritte Fremdsprache: Russisch oder Französisch. Bei unserer neuen Fachrichtung wird man nicht verpflichtend eine  dritte Fremdsprache lernen, sondern Englisch wird vertiefend gelehrt“, ist der Direktor der HAK Laa Christian Rindhauser stolz. 

International fleißig unterwegs

Eine weitere Erneuerung wird es sein, dass künftig auch in Laa die AgroHAK angeboten wird. Dabei wird die HAK in Laa absolviert, zusätzlich wird man für sechs Wochenstunden in der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach unterrichtet. Dabei gibt es die Auswahl zwischen den Fachrichtungen Landwirtschaft und Weinbau. Diese wird mit der Reife- und Diplomprüfung der HAK abgeschlossen, zusätzlich erwirbt man sich den Landwirtschaftlichen Facharbeiterbrief und trägt den Berufstitel Agrarkauffrau bzw. Agrarkaufmann. 

Auch international ist die Handelsakademie Laa fleißig unterwegs: „Obwohl wir eine relativ kleine Schule sind, haben wir außerordentlich viele Erasmusprojekte - damit sind wir im österreichischen Spitzenfeld“, verkündet Rindhauser stolz. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes „People on the move“, welches von den Bevölkerungsströmen in Europa handelte, wird derzeit intensiv am Projekt „Game based learning“ gearbeitet.