Katzelsdorf: Moso geht, Familie Pöschl springt ein. Für den Container-Nahversorger „MoSo“war das Engagement in Katzelsdorf nicht lukrativ genug und so hat er seine Zelte abgebrochen und die Bernhardsthaler Katastralgemeinde verlassen. Doch das Katzelsdorfer Ehepaar Natascha und Martin Pöschel springen in die Lücke und sie werden in Hinkunft mit einem ähnlichen Konzept wie „MoSo“ für eine Grundversorgung der Ortsbevölkerung vor Ort, mit den wichtigsten Lebensmitteln und allerlei Dingen, die in keinem Haushalt fehlen dürfen, sorgen.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 20. April 2021 (14:37)

Natascha Pöschel: „Wir führen insgesamt 230 Artikel und legen dabei besonderen Wert auf Lieferanten aus der Region. So gibt es beispielsweise von der Bäckerei Bauer täglich frisches Brot und Backwaren, ab 5 Uhr und am Samstag ab 6 Uhr. Wer einen schnellen Kaffee oder Kakao möchte kann den auch bei uns bekommen. Er muss ihm sich allerdings selbst mit dem Automaten machen “.

Das Selbstbedienungskonzept ist beibehalten worden. Das gilt für den Wareneinkauf ebenso, wie für die Bezahlung, die bar oder per Bankomatkarten erfolgen kann. Die Öffnungszeiten des Marktes betragen genau die gesetzlich vorgeschriebenen 72 erlaubten Stunden. Am Sonntag und in der Nacht ist geschlossen.

Der Minimarkt befindet sich in der ehemaligen Raiffeisenfiliale, die von der Gemeinde angekauft wurde. Bürgermeisterin Doris Kellner: „Wir unterstützen mit der Zurverfügungstellung (Betriebskosten und ein kleiner Spesenbeitrag) der Lokalität die Bemühungen der neuen „Greislerin“, damit die Bevölkerung einen Nahversorger vor Ort hat, der die Bedürfnisse der Katzelsdorfer kennt und mit vollem Engagement dafür sorgt, das dadurch die Lebensqualität in der kleinen Ortschaft so wie bisher erhalten bleibt.