Le+O als Beistand in der Not. Die Caritas bietet mit Le+O nicht nur Nahrung, sondern auch Hilfe an.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 07. Juli 2020 (17:16)
Freuen sich sehr über das neue Angebot von Le+O der Caritas:Günther Hager, Klient und zukünftiger Verkaufsmitarbeiter, Pfarrer Christoph Goldschmidt, Generalsekretär Klaus Schwertner, Regionalleiter Thomas Krottendorfer, Veronika Makawey, Mitbegründerin der LaaDe und Vizebürgermeister Georg Eigner.
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Die Caritas startete mit Le+O (Lebensmittel und Orientierung) im Gebäude der Tagesstätte in Laa ein neues Angebot. Leerstehende Räumlichkeiten wurden als moderne kleine Greißlerei eingerichtet und hier werden ab sofort an drei Tagen in der Woche preisgünstige frische Lebensmittel, Tiefkühlprodukte, aber auch Kinderkleidung bis sechs Jahre sowie Spielzeug und sonstige Utensilien für Kinder verkauft.

Viele brauchen jetzt verstärkt Hilfe

„Die Caritas ist jetzt in Coronazeiten extrem gefordert, denn alleinerziehende Mütter, Mindestpensionisten und Familien mit vielen Kindern brauchen jetzt unsere Hilfe. Hier helfen wir nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit kostenloser Beratung in finanziellen Notlagen oder auch bei der Suche nach Arbeit“, sagte Generalsekretär Klaus Schwertner und freute sich über die Eröffnung des mittlerweile dritten Standortes in dieser Form in Niederösterreich.

Für Regionalleiter Thomas Krottendorfer war es eine besondere Freude einerseits über den Ausbau auf mittlerweile 36 Betreuungsplätze in der Tagesstätte zu berichten und andererseits die Kooperation von Le+O mit der seit zehn Jahren bestehenden LaaDe, die seit vielen Jahren armutsbetroffenen Menschen mit Lebensmitteln und Kleidung für Jugendliche und Erwachsene hilft, bekannt zu geben. „Leider sind wir in letzter Zeit öfter an unsere Grenzen gestoßen. Daher freuen wir uns, dass nun in Zusammenarbeit unser Angebot in der Region ausgedehnt wird“, erzählt Veronika Makawey, Mitbegründerin der LaaDe.

Auch Vizebürgermeister Georg Eigner freute sich über das neue Angebot, dennoch mache es ihn betroffen, dass es im Jahr 2020 noch immer bedürftige Menschen gibt. Tagesstellenleiter Florian Stangl las die Email-Botschaft von Weihbischof Helmut Krätzl vor und Pfarrer Christoph Goldschmidt segnete die Räumlichkeiten, in denen künftig Menschen mit Behinderungen andere Menschen unterstützen.