Leopold Kitir seit 26 Jahren an der Spitze. Leopold Kitir ist seit über einem viertel Jahrhundert an der Spitze der ÖVP in .

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 15. Juni 2021 (12:00)

„Das war eine etwas längere Funktionsperiode“, sagt ÖVP-Gemeindeparteiobmann Leopold Kitir. Am 9. Juni, Corona-bedingt mit einem Jahr Verspätung, wählte die ÖVP im Gasthaus Haselbauer ihren Vorstand neu: „Mittlerweile gibt es fünf verschiedene Wahlmodelle“, bestätigte Landtagsabgeordneter Manfred Schulz, der die Wahl leitete. Kitir wurde in seinem Amt bestätigt, er ist seit 1995 Gemeindeparteiobmann. Stellvertreter wurden Franz Toifl und Stefan Wittmann.

Bürgermeister Leopold Rötzer gab einen Einblick in die aktuellen Projekte in der Gemeinde: Die Hausgasse wird gerade saniert, für die FF wird ein Reinigungsbalken angeschafft, der Verschmutzungen nach Vermurungen beseitigen soll. Geplant sind weiters Instandhaltungsarbeiten im Gemeindeamt, in der Volksschule und im Kindergarten, sowie die Umrüstung von 45 Lichtpunkten auf LED.

Parteien stellen Miteinander in den Vordergrund

„In der Pandemie müssen wir immer ein bisschen unsere Finanzen im Auge behalten und das tun wir auch“, sagt Rötzer, der auf das Miteinander mit der SPÖ im Gemeinderat verwies. „Ich denke, wir sind gut beraten, wenn wir wie bisher unsere politische Arbeit in der Gemeinde ohne politisches Hickhack machen. Da profitiert die gesamte Ortschaft davon“, findet der Bürgermeister. Problematisch findet er die Organisation der Teststraßen in den kleinen Gemeinden. Die werden zwar gerne organisiert, auf lange Sicht stoßen die Gemeinden hier an ihre Grenzen. Wenn die Durchimpfrate hoch ist, könne die Zahl der Teststraßen reduziert werden, findet Rötzer.

Echte Menschen statt nur Videokonferenzen

„Das ist heute eine der ersten Sitzungen, bei denen man beisammen sitzt und dann noch danach etwas reden kann“, ist Schulz froh, dass wieder etwas wie Normalität einkehrt: „Das ist etwas anderes, wenn man Emotionen in den Gesichtern der Menschen sieht. Anders als bei Videokonferenzen, wo manche gleich die Kamera abdrehen kann und man nicht weiß, ob der überhaupt noch da ist.“