Ungerndorf hat seinen eigenen Defibrillator. Ortsvorsteher Thomas Appel und FF-Kommandant Manfred Eder äußerten schon seit längeren den Wunsch einen eigenen Defibrillator für Ungerndorf zu erhalten. Im Sommer 2020 wurden in der Gemeinderatsitzung Defibrillatoren für Laa und den gesamten Katastralgemeinden beschlossen, jetzt ist der im Ort auch einsatzbereit.

Von Redaktion Mistelbach. Erstellt am 20. Januar 2021 (12:36)
In Ungerndorf gibt es jetzt einen öffentlichen Defibrillator.
Stadtgemeinde Laa

Der Ungerndorfer  „Defi“ befindet sich in einem eigenen witterungsbeständigen und beheizten Kasten auf der Außenfassade des Feuerwehrhauses.

"Für die Bevölkerung ist eine Einschulung bzw. Handhabung eines Defibrillators am 19. März im Feuerwehrhaus in Ungerndorf geplant", kündigt Ortsvorsteher Thomas Appel an. Das Datum ist natürlich abhängig von der aktuellen Coronalage.

Seit vielen Jahren werden Defibrillatoren zur Behandlung von Patienten mit plötzlichem Herzstillstand eingesetzt. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Defibrillatoren zur Lebensrettung unverzichtbar sind und diese, in öffentlichen Bereichen zur Verfügung gestellt werden.

„Durch Herzdruckmassage kann Blut und damit Sauerstoff durch den Körper gepumpt werden, bis professionelle Hilfe eintrifft. Ein schlagendes Herz kann damit niemals außer Takt gebracht werden, ein Zuviel an Herzdruckmassage ist also unmöglich.“

Unter der Homepage www.definetzwerk.at findet man alle aktuellen Defibrillatoren Standorte österreichweit. Die nächsten „Defis“ außerhalb Ungerndorf findet man in Laa/Thaya, Unterstinkenbrunn, Gaubitsch und Wultendorf.