Der Batka in Pillichsdorf. Im Rahmen des „Örterbuches“ besuchte 88,6-Radioreporter Mario Batka Pillichsdorf. Er war von der schönen Kellergasse begeistert und ging nicht mit leeren Händen.

Von Christoph Szeker. Update am 17. September 2020 (07:52)

Zur Mittagszeit traf vor dem Schloss bei spätsommerlicher Hitze der blaue Volkswagen des Mario Batka ein. Die Winzer Rainer Zechmeister und Josef Gössinger waren bereits mit Kapellmeister Martin Eschberger und Bürgermeister Erich Trenker versammelt, um den 88.6-Radioreporter in ihrem Heimatort zu empfangen: Dieser wurde nämlich auf Einladung Zechmeisters nach Pillichsdorf geführt, um im Rahmen des „Örterbuches“ Fragen nach Vereinsleben, Sehenswürdigkeiten und Dorfkultur auf den Grund zu gehen.

Die erste Station der Tour durch den Ort war die schöne gepflasterte Pillichsdorfer Kellergasse, in welcher am Wochenende die Winzertour stattfand. Dort besichtigt Reporter Batka den Weinkeller Rainer Zechmeisters: Darin befindet sich eine große, alte Baumpresse, welche sogar noch funktionsfähig ist und bei besonderen Anlässen zum Pressen der Trauben verwendet wird. Der Schatz eines jeden Weinkellers liegt aber natürlich unter der Erde, wo Zechmeister seine Weine lagert – zwei davon durfte Mario Batka als Geschenk mit nach Hause nehmen.

Längste zusammenhängende Kellergasse Europas

Die Kellergasse, welche Pillichsdorf über einen Bogen vom Zentrum zum Ortsende verbindet, begeisterte den Radioreporter, da man sogar nach dem Besuch einiger Winzer sicher durch den Ort gelangt. Stolz auf die längste zusammenhängende Kellergasse Europas ist auch Ortschef Trenker, Kapellmeister Eschberger spielte nach dreimonatiger Pause sogar einige Töne auf der Trompete und erzählte über den Verein: „Wir sind die schrägen Typen, die aus der Mülltonne spielen“, sagt der Kapellmeister über die Kreativität im Musikverein.

Dann führte die Tour quer durch das Dorfzentrum, vorbei an der Kirche, weiter zum Bogenschießplatz des entsprechenden Vereines. Dort empfing Bogenschieß-Instruktor Gerhard Müllebner Mario Batka und zeigte ihm, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. Dafür, dass er das erste Mal einen Bogen in Händen hielt, schlug sich der Reporter nicht schlecht. Doch der knappe Zeitplan Batkas führte zügig weiter und zurück vor das Schloss.

Genauer gesagt in das Schloss, denn der letzte Halt in Pillichsdorf war für Batka der Schulwirt: In der Küche ließ sich der Mann vom Radio von Wirt Herbert Müllebner erzählen, was sich in der Ortschaft tut. In den nächsten Tagen stand dort eine Hochzeit auf dem Programm, am Tag Batkas Besuches tauschten die Pillichsdorfer in der Gaststube die Neuigkeiten aus.