Kinderbuch: Mit einem Stein auf Reisen. Magdalena Steiners Buch über „Mountys“ spannende Tour ist eine Liebeserklärung an das Weinviertel.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 06. Dezember 2020 (04:50)
Magdalena Steiner zeigt stolz ihr neuestes Werk: das Buch Stoaroas – Mountys abenteuerliche Reise durch das Weinviertel.
David Kurz

Die Freude bei Magdalena Steiner war groß, als die 500 Stück Stoaroas-Bücher nach Patzmannsdorf geliefert wurden. Die Künstlerin hat während des Jahres und ganz besonders im ersten Lockdown intensiv an dem Kinderbuch gearbeitet.

Inspiriert wurde sie von der Gruppe Stoaroas auf Facebook, lernte die beiden Gründerinnen Mia und Karin lernen und wollte für das Weinviertelfestival ein Buch-Projekt starten. Die Idee dahinter: Die Freude der Menschen, die einen kleinen bemalten Stein finden, diesen von Ort zu Ort tragen und wie der Stein dann geheimnisvolle Orte und große prächtige Schlösser im Weinviertel kennenlernt. So wurde der Stein „Mounty“ zum Leben erweckt, der eine abenteuerliche Reise durch das Weinviertel macht. Die Künstlerin malte, schrieb die Texte und besuchte viele der 33 Orte, die Mounty bereist. Manche kannte sie von früher - wie das MAMUZ in Asparn.

„Mounty stieß überall auf offene Herzen und die Recherchen gestalteten sich spannend und freudvoll“, erinnert sich Steiner. Das Buch mit dem sonnengelben Einband kostet um die 20€ ist und ist im Buchlaaden in Laa und in diversen, in dem Buch beschriebenen Orten und Gemeinden erhältlich.

Auf Wunsch und wenn das Buch persönlich abgeholt wird, gibt es einen signierten Mountystein gratis dazu. „Das Buch wird Jung und Alt gleichermaßen begeistern, denn die Steinreisen haben ein erklärtes Ziel: Sie wollen Freude schenken“, ist die Patzmannsdorferin überzeugt und möchte, wenn das Weinviertelfestival stattfinden kann, mit malfreudigen Kindern kleine Steinefeste veranstalten.

„Bei großer Nachfrage kann ich mir sogar eine zweite Auflage vorstellen oder vielleicht reist Mounty sogar eines Tages weiter – vielleicht ins mystische Waldviertel“, kann sich Magdalena Steiner sogar eine Fortsetzung vorstellen.