Reitunfall im Gelände in Altmanns . Schwerer Reitunfall am 1. Mai in Altmanns: Bei einem Ausritt im steilen Gelände rutschte das Pferd auf dem regendurchnässten Untergrund aus und stürzte, der Reiter blieb verletzt am Boden liegen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 02. Mai 2019 (15:40)
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"Vermutlich auf Grund des nassen Bodens rutschte das Pferd aus und der Reiter stützte kopfüber vom Pferd. Mit Verdacht auf Rückenverletzung blieb er erstmal regungslos liegen und die Begleiterin verständigte den Notruf 144", schildert Altmanns Feuerwehrkommandant Johann Ullram den Unfall.

Notarzt und Rettungswagen konnten auf Grund des steilen, abschüssigen Geländes und des aufgeweichten Feldweges nicht ausreichend weit zufahren. "Deshalb riefen sie  sofort die Feuerwehr zur Unterstützung", sagt Ullram. Sanitäter und Feuerwehr konnten anschließend  gemeinsam den schwer verletzten Reiter mit dem Spineboard bis zum Rettungswagen tragen. Dort wurde er vom Notarzt weiter stabilisiert.

Für die Abfahrt musste die Feuerwehr mittels Seilwinde den Rettungswagen erst über das steile Wegstück ziehen, damit dieser möglichst rasch seinen Weg ins Landesklinikum Mistelbach antreten konnte.

"Von dort kam großes Lob für die Rettungskräfte, dass die sofortige Stabilisierung und der schonende Abtransport das Schlimmste verhindert hat", ist Ullram stolz auf die gute Zusammenarbeit.

Nach der ersten Untersuchung im Klinikum kam Entwarnung für die Familienmitglieder des Reiters. Er wird voraussichtlich keine bleibenden Schäden davontragen.