Laa bewirbt sich um Krankenschwester

„Jetzt vorsorgen“ ist die Devise für Laas Bürgermeisterin Brigitte Ribisch. Darum hat sie sich bewirbt sich in einem österreichweiten Pilotprojekt um eine von 150 „Community Nurses“ beworben.

Erstellt am 26. November 2021 | 05:26
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Bürgermeisterin Brigitte Ribisch will eine Community Nurse für Laa.
Foto: Stadtgemeinde Laa

„Die medizinische Versorgung und Betreuung unserer Bürger ist mir besonders wichtig. Daher habe ich die Initiative ergriffen und Laa für das österreichweite Pilotprojekt einer Community Nurse beworben“, sagt Bürgermeisterin Brigitte Ribisch (ÖVP): „Man muss jetzt vorsorgen, nicht erst dann, wenn alle darüber reden.“

„Für Laa wäre eine Community Nurse, eine öffentliche Krankenschwester, die perfekte Ergänzung zum bisherigen Angebot für ältere Mitbürger“, findet Ribisch: Sie sei ein niederschwelliges Gesundheits- und Präventionsangebot neben dem bestehenden Landespflegeheim, den mobilen Diensten und dem Betreuten Wohnen.

Gelingt Laa die Aufnahme in das Projekt des Sozialministeriums, stehen der Gemeinde jährlich 100.000 Euro an Komplettförderungen für das Projekt zur Verfügung, im Budgetvoranschlag und im mittelfristigen Finanzplan ist das Projekt bereits eingeplant, ein Grundsatzbeschluss soll in der Dezember-Gemeinderatssitzung nachgeholt werden.

Die Entscheidung, wer eine der 150 Community Nurses vom Gesundheitsministerium zuerkannt bekommt, fällt Anfang des Jahres 2022. „Bekommt Laa eine Zusage, können die konkreten Umsetzungsschritte Zug um Zug erfolgen“, sagt Ribisch.