Patrizia Leitsoni: „Märchensommer wie Urlaub von Stadt“. Mogli-Schauspielerin Patrizia Leitsoni ist zum vierten Mal beim Festival dabei.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 07. August 2019 (04:00)
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Die Kärntnerin Patrizia Leitsoni spielt das Dschungelmädchen Mogli. Sie war die Wunschbesetzung von Intendantin Nina Blum.

Was das Schönste am Märchensommer ist? „Dass man hier in so viele verschiedene Welten eintauchen kann“, sagt Patrizia Leitsoni, die heuer die Mogli spielt.

Die junge Schauspielerin mit Kärntner Wurzeln ist zum vierten Mal beim Märchensommer dabei: Zweimal spielte sie in Graz und nach der Jasmin in „Aladin“ zum zweiten Mal in Poysdorf. Und: Sie war die Wunschbesetzung für die Rolle von Intendantin Nina Blum.

Eine besondere Herausforderung in Poysbrunn ist für Leitsoni die Intensität der Rolle: „Wenn man ständig im Kontakt mit dem Publikum ist, ist das besser, als wenn man eine Viertelstunde Pause hat und aus der Rolle rauskippt“, sagt die Mogli-Darstellerin. Auf einer herkömmlichen Bühne sei man immer geschützt. Bei einem Kindertheater wie beim Märchensommer werde man ständig von Kindern angefasst, gefragt und auch von Erwachsenen mit subversiven Fragen konfrontiert. Und da müsse man immer in der Rolle bleiben.

Leitsoni ist im Zweitberuf ausgebildete Logopädin. Wie passt das zusammen? „Ich hab´ bei beidem mit Kindern zu tun. In einer Therapiestunde bin ich Alleinunterhalter für ein Kind“, sagt die Schauspielerin. Und im Umkehrschluss bekommt man, durch die intensive Auseinandersetzung mit den Kleinen, ein Gespür wie Kinder ticken.

Wie erlebt die Kärntnerin das Weinviertel? „Ich freue mich schon auf die lauen Sommerabende beim Heurigen. Der Märchensommer in Poysbrunn ist auch immer ein wenig Erholung von der Stadt.“

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