Amelia Rieder ist neue Marillenkönigin. Dominik Schreiber übergibt sein Amt als Markenbotschafter der größten Marillenanbauregion in ganz Österreich.

Von Werner Kraus. Erstellt am 19. Juni 2018 (12:57)

Amelia Rieder ist als Nachfolgerin von Dominik Schreiber nun die neue Marillenkönigin.

„Das Weinviertel ist die größte Marillen-Anbauregion Österreichs und so ist es auch wichtig mit Amelia eine großartige Markenbotschafterin zu haben“, betonte Bürgermeister Thomas Grießl. Dominik Schreiber streute Rosen: „Mit Amelia habe ich eine großartige Nachfolgerin gefunden.“

Der Name Rieder ist eng mit der Marille verbunden: Amelias Großvater Johann Rieder begann in den Achtzigerjahren damit, Poysdorf zur Obstbauregion auszubauen. „Gute Weingartengründe sind auch gute Marillengründe“, war seine Aussage.
Amelia Rieder besucht den vierten Jahrgang der HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg und ist auch in der Landwirtschaft ihrer Eltern aktiv. Den Bezug zur Marille hat Rieder seit jüngster Kindheit. „Die Marille ist für mich eine der vielseitigsten Obstsorten. Zudem sind Marillenknödel von der Mama mein absolutes Lieblingsgericht“, verrät Amelia.

„Bei Führung habe ich immer wieder gehört: „So gute Marillen wie hier in Poysdorf kannten wir bisher nicht“.‘“Dominik Schreiber, Alt-Marillenkönig

Dominik Schreiber, der mit seiner Arbeit zur Rationalisierung und Optimierung des Marillenanbaus international Aufsehen erregte, bleibt natürlich auch weiterhin der Marillenregion erhalten und unterstützt auch seine Nachfolgerin bei ihrer Arbeit. So auch gleich beim Marillenkirtag am 24. Juni in der Kellergstetten, wo Amelia wegen einer schulischen Exkursion nicht mit dabei sein kann.

Schreiber berichtet mit Stolz, dass Poysdorf nicht nur die größte Anbauregion Österreichs ist, sondern auch mit Marillen von Juni bis Oktober die längste Saison hat. „Die Begeisterung der Menschen für die Marille ist groß. Bei Führung habe ich immer wieder gehört: „So gute Marillen wie hier in Poysdorf kannten wir bisher nicht.“‘“, erzählt der Obstbauer.