Beate Ferchländer präsentierte zweiten Krimi. Lokalautorin Beate Ferchländer präsentierte ihren zweiten Krimi „Zimtschneckenfiasko“, ein dritter ist bereits in Arbeit.

Von Werner Kraus. Erstellt am 23. Oktober 2018 (10:17)

„Wenn mir in der Nacht etwas einfällt, muss ich es immer gleich aufschreiben“, erzählte die Professorin am Gymnasium und Poysdorfer Krimiautorin Beate Ferchländer. Die Bibliothek Poysdorf lud vergangene Woche zu einer Lesung mit ihr ein.

„Wir freuen uns, hier eine Lokalmatadorin auf der Bühne zu haben“, meinte Stadtrat Josef Fürst und ergänzt: „Die Männer und Lehrer werden in ihren recht heiteren Krimis auf die Schaufel genommen und da bin ich selbst eine doppelte Zielgruppe.“ Die aus Scheibbs stammende Poysdorferin hat auch ihre beiden Brüder Christoph und Johannes Eckel eingeladen. Sie ergänzten die Lesung mit selbst geschriebenen, zum Krimi passenden Liedern und sorgten für heitere Stimmung. Johannes liest die Bücher und schreibt dann die passenden Lieder dazu.

Das „Nussstrudelkomplott“ war Beate Ferchländers erster Krimi, wo die Nussallergie für den Mörder eine Basis bildete. Mit dem „Zimtschneckenfiasko“ geht es in der Namensgebung der Bücher kulinarisch weiter. Die Autorin verpackt Heiterkeit und schwarzen Humor sehr gut und beleuchtet die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven.

„Ermordet wird bei mir nur der, der es verdient hat, aber mindestens einer muss ja sterben, sonst wäre es kein Krimi“, meinte Beate Ferchländer lächelnd. Derzeit schreibt sie bereits an ihrem dritten Krimi, der im März 2019 erscheinen wird, und wie die anderen Bücher in der Buchhandlung Zangl in Poysdorf erhältlich sein wird.