„Clowndoctors“ als Freude für die Älteren. Das Weingut Hirtl spendet für das Sozialprojekt, um für gute Stimmung im Urbanusheim zu sorgen.

Von Werner Kraus. Erstellt am 03. April 2020 (05:38)
Mit Weinverkauf wollen Andrea Hirtl und Viktoria Antrey, hier mit Heim-leiter Gregor Kopa, den Besuch der „Rote Nasen Clowndoctors“ im Urbanusheim finanzieren.
Werner Kraus

Um die „Rote Nasen Clowndoctors“ auch in das Urbanusheim zu bringen, haben Victoria Antrey und die Winzerin Andrea Hirtl eine besondere Idee kreiert: Das Weingut stellt von jeder gekauften Flasche 15 Prozent für das Sozialprojekt zur Verfügung und liefert den Wein auch frei Haus.

„Wir sind sehr froh, dass ihr an uns denkt. Die Roten Nasen werden ein Lächeln ins Gesicht unserer Bewohner zaubern. Das wird, gerade nach den schwierigen Zeiten der Abgeschiedenheit, sicherlich ein Highlight im Tagesablauf der älteren Menschen“, freut sich Heimleiter Gregor Kopa vom Urbanusheim. „Auch Kunden waren von diesem Charity-Projekt begeistert“, erzählt Andrea Hirtl.

„Projekte für einen guten Zweck finden bei den Hirtls immer ein offenes Ohr.“Viktoria Antrey, Initiatorin

„JOY4.generations“, die Initiative für Fröhlichkeit über Generationen hinweg, wurde von Wein-Kommunikatorin Viktoria Antrey gestartet. „Die Initiative JOY4.generations hat für uns als Familienbetrieb einen persönlichen Wert“, betont Andrea Hirtl. Im Unternehmen arbeiten drei Generationen Seite an Seite, Großeltern und Tanten helfen mit.

Nun gilt es aber, die ältere Generation vor dem Coronavirus zu schützen, was bedeutet, dass sie am Familien- und Betriebsleben zurzeit nicht teilnehmen können. „Noch stärker muss das jene treffen, die im Urbanusheim wohnen“, gibt Andrea Hirtl zu bedenken. Das Telefon ist die einzige Kommunikationsmöglichkeit.

„Ich wusste, dass das Weingut Hirtl für so eine Idee zu gewinnen ist. Ob bei den Paralympics oder dem Wiener Life-Ball, Projekte für einen guten Zweck finden bei den Hirtls immer ein offenes Ohr“, hob Viktoria Antrey hervor.