Erinnerungen von Franz Ebenauer aufgearbeitet

Franz Ebenauer wurde 1921 in Schrattenberg geboren und erlebte nach dem Ersten Weltkrieg eine Zeit des Wandels. Seine Schwester Maria Graser und Topothekar Egon Englisch wollen nun 15 Bände gestalten.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:31
Lesezeit: 1 Min
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Foto: Maria Graser/Egon Englisch

Topothekar Egon Englisch beschäftigt sich derzeit mit der „Es war einmal“ Geschichte von Franz Ebenauer. Der gebürtige Schrattenberger, Jahrgang 1921, war Polizist in Wien und ist 1992 verstorben.

Seine Schwester, Maria Graser, arbeitet derzeit die Erinnerungen ihres Bruders gemeinsam mit Egon Englisch auf. Mittlerweile sind bereits drei mehrseitige Geschichten erschienen und in der Topothek von Poysdorf veröffentlicht.

Leben am Land nach dem Ersten Weltkrieg

Der erste Band beschäftigt sich mit dem Leben am Land nach dem Ersten Weltkrieg. Er erzählt darin über seine Kindheit und wie auch die Erwachsenen in dieser Zeit des großen Wandels lebten.

Der Band zwei heißt „Von der Rebe bis ins Glas“ und zeigt auf, wie viel Arbeit notwendig ist, um ein Glas Wein genießen zu können. Band drei verarbeitet „Die Sage von Maria Bründl“ nach den Erzählungen des Franz Ebenauer. Es handelt sich dabei um eine Geschichte rund um das Moor westlich von Poysdorf, aus dem die Bründlquelle entstanden sein soll. Also eine Sage von der Entstehung der Bründlkirche, die der Überlieferung nach auf ein Bild an einem Baum zurückgeht. Der Einstieg ist über www.poysdorf.topothek.at möglich.

Maria Graser und Egon Englisch wollen das Erlebte von Bruder Franz in insgesamt 15 Bänden aufarbeiten und veröffentlichen. Die Geschichten geben einen wunderbaren Einblick in die Zeit von Franz Ebenauer, die Egon Englisch und Maria Graser, Jahrgang 1928, so in Erinnerung halten wollen.

In Kürze erscheint in der Topothek Band vier. Er beschäftigt sich mit „Federn schleißen und Strohbandl binden“.