Falstaff-„Winzer des Jahres“: „Das bekommt man nur einmal!“

Erstellt am 18. Juni 2022 | 05:28
Lesezeit: 3 Min
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Erstmals wurde ein Winzerehepaar Falstaff Winzer des Jahres. Landtagspräsident Karl Wilfing und Stadtrat David Jilli gratulierten Marion und Manfred Ebner-Ebenauer.
Foto: Werner Kraus
Das Poysdorfer Winzerpaar Marion und Manfred Ebner- Ebenauer wurde vom Wein-Fachmagazin Falstaff geadelt.
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Für ihre außergewöhnlichen Bemühungen um eine hervorragende Weinqualität und ihre nachhaltigen Leistungen für die österreichische Weinkultur wurde dem Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer aus Poysdorf vom Falstaff der Titel „Winzer des Jahres 2022“ verliehen.

Dynamisch und entspannt, modern, aber traditionsverbunden – was zunächst wie reine Gegensätze anmutet, gehört zu den Weinen von Ebner-Ebenauer. Sie sind eine Mischung aus Erfrischendem und Regionaltypischem und werden mittlerweile in 22 Länder exportiert. „Wir sind stolz darauf, mit Manfred und Marion Ebner-Ebenauer unsere „Winzer des Jahres“ gefunden zu haben. Eine traditionsbewusste Machart, internationale Fachkenntnis sowie der einzigartige Geschmack machen das Weingut Ebner-Ebenauer zu einer der besten Adressen in Österreich“, begründet Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam die Entscheidung.

Ebner-Ebenauer-Weine zählen zur Spitze

Der Sortenspiegel wird bei Ebner-Ebenauer größtenteils vom Grünen Veltliner dominiert. Hinzu kommen Riesling, Riesling Alte Reben, Chardonnay und Weißburgunder Alte Reben. Der Roséwein Rosa Kalk und die Rotweine Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent runden das vielfältige Angebot ab. Und auch der Sekt „Blanc de Blancs Zero Dosage“ aus dem Hause Ebner-Ebenauer zählt längst zur absoluten Spitzenriege seiner Art.

Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner und Landtagspräsident Karl Wilfing gratulierten zu dieser hohen Auszeichnung. Auch Poysdorfs Stadtrat David Jilli, der selbst 8,5 Jahre bei Wolfgang Rosam arbeitete, war unter den Gratulanten. „Es ist ein schönes Zeichen für die ganze Region und ein toller Aufschwung, eine Auszeichnung, die man eben nur einmal im Leben bekommt“, freut sich Marion Ebner-Ebenauer: „Uns zeichnet der Geschmack von Poysdorf aus und man erkennt in unseren Weinen die Individualität, die handwerkliche Arbeit und auch die viele Zeit und Mühe, welche wir in die oft 50 bis 70 Jahre alten Rebstöcke investierten“, freut sich Winzer Manfred Ebner-Ebenauer.

Landtagspräsident Karl Wilfing bezeichnete den „Winzer des Jahres“ als eine der höchsten Auszeichnungen der Weinwelt, weil damit auch Kontinuität in der Qualität und wie bei Marion und Manfred die intensive Arbeit der letzten 20 Jahre belohnt wird.

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