Maria Loley hatte „den Blick Jesu gelernt“. In einer Predigt erinnerte Weihbischof Turnovszky an die bedeutende Poysdorferin.

Von Werner Kraus. Erstellt am 14. Februar 2021 (04:39)
Weihbischof Stephan Turnovszky besuchte zum fünften Todestag das Grab von Maria Loley am Poysdorfer Friedhof: Franz Knittelfelder, Bernd Kolo, Martha Loley, Stephan Turnovszky, Johannes Rieder.
Werner Kraus

Am Sonntag den 31. Jänner feierte Weihbischof Stephan Turnovszky gemeinsam mit Stadtpfarrer Bernd Kolo den Sonntagsgottesdienst, der auch via Livestream auf Facebook übertragen wurde. Die Predigt war dabei von einem besonderen Anlass gekennzeichnet: Turnovszky ging auf Maria Loley ein, deren Todestag sich am 4. Februar zum fünften Mal jährt.

Der Weihbischof betonte, dass Jesus das Negative und den Menschen nicht als Einheit gesehen hat. Er vermochte das Gute im Menschen zu sehen. Die Nachfolge Jesu bestehe für die Gläubigen darin, dies zu lernen und einzuüben. Maria Loley war ein Mensch, der dies verinnerlicht hatte: „Sie hat den Blick Jesu gelernt und wurde so zu einer Wohltat für viele“, betonte der Weihbischof.

Nach der Heiligen Messe besuchte er gemeinsam mit Bernd Kolo, Franz Knittelfelder, Martha Loley und Johannes Rieder das Grab am Poysdorfer Friedhof. Via Livestream waren auch andere Freunde und Wegbegleiter von Maria Loley bei dieser Heiligen Messe mit dabei.

Der Bischofsvikar dankte allen, die diese Übertragung ermöglichten. Die Heilige Messe wurde durch die Kantoren Margit Matzka und Sandra Schön-Schuckert sowie durch Johann Tiwald musikalisch gestaltet.