Märchensommer in Poysbrunn: „Heuer wird gespielt“. Intendantin Nina Blum sieht keine Hindernisse für „Schneewittchen“.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 01. Mai 2021 (04:16)
Stiefmutter und Schneewittchen: Ariane Swoboda und Patrizia Leitsoni.
Martin Hesz, Martin Hesz

Der Märchensommer NÖ geht heuer in seine 15. Saison: Ab 8. Juli wird das Schloss Poysbrunn wieder zur Bühne, in Nina Blums musikalischem Wandertheater wird heuer „Schneewittchen – neu verzwergt!“ gespielt.

Aufgrund von Covid-19 und den verordneten Maßnahmen (fixe Sitzplätze, Abstandsregelungen, etc.) musste der Märchensommer 2020 verschoben werden. „Für den Sommer 2021 wurden unterschiedliche Szenarien vorbereitet, sodass im Sommer auch dann gespielt werden kann, wenn fixe Sitzplätze notwendig sein sollten und Abstandsregeln weiterhin gelten“, sagt Intendantin Nina Blum: „Daher steht dem Schneewittchen heuer nichts im Wege.“

Neu erzählt wird heuer, der Text stammt wieder von Michaela Riedl-Schlosser, das bekannte Märchen rund um Schneewittchen, der bösen Stiefmutter und den sieben Zwergen. Altbekannt? Nein, denn es tauchen auch ganz neue Figuren im Stück auf, Publikum und Akteure müssen gemeinsam versuchen, Schneewittchen aus ihrem Zauberschlaf zu retten.

Die vom musikalischen Leiter des Burgtheaters, Andreas Radovan, geschaffene Musik gibts übrigens schon: Sie wurde im vergangenen Sommer präsentiert. Denn als der Märchensommer 2020 abgesagt wurde, hatte das Bühnenteam das Stück bereits einstudiert.

Nina Blum kann beim Cast übrigens wieder auf altbekannte Bühnenlieblinge setzen: Daniel Ogris spiel den Zwerg Miesedrauf, Christian Kohlhofer den Papagei und Patrizia Leitsoni das Schneewittchen.

Infos: www.maerchensommer.at