Kronberg: Notarztsani-Unterstützung für FF. Nachdem ein Auto auf der B7 bei der Abfahrt nach Kronberg von der Fahrbahn abgekommen war und einen Wildzaun durchschlagen hatte, war die FF Hochleithen noch vor dem Roten Kreuz am Einsatzort. Gemeinsam mit einer Hochleithner Notarztsanitäterin, die mit der FF in den Einsatz mitgefahren war, sorgen sie für die Erstversorgung der Verletzten.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 05. Mai 2019 (12:31)

Ein Pkw kam am 30. April, gegen 23.15 Uhr  kurz vor dem gesperrten Teilstück der B7, bei der Abzweigung nach Kronberg, von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildzaun und blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegend zum Stillstand.

"Als die FF Hochleithen am Unfallort eintraf, war noch keine Rettungsmannschaft anwesend. Da die verletzten Personen sich bereits selbständig aus dem Auto befreien konnten, übernahmen wir sofort die Erstversorgung der Unfallbeteiligten", schildert ein FF-Sprecher: "Dazu stabilisierten wir die beiden Insassen. Als eine Person außerdem über starke Rückenschmerzen klagte, legten wir zusätzlich ein Stifneck an, um eventuelle Verletztungen der Halswirbelsäule zu vermeiden."

Fachliche Unterstützung bekamen die Feuerwehrleute von Christine Filipp, Gemeinderätin in Hochleithen und in ihrer Freizeit engagierte Notarztsanitäterin beim Roten Kreuz. "Sie begleitete und kurzerhand zum Einsatz und unterstützte uns tatkräftig", sagt Kommandant Rudolf Weigl.

Nachdem die Profis des Roten Kreuzes die Verletzten übernommen und abtransportiert hatten, bargen die Feuerwehrleute das Unfallfahrzeug und stellten es nach Absprache mit der Polizei gesichert auf dem Gelände der Bonaventura ab.