Dieter Hörmann bei Starmania: „Will den Rock erkunden“. Dieter Hörmann aus Schrick tritt bei ORF-Castingshow an, wo er zuerst die Jury überzeugen muss.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 26. Februar 2021 (04:25)
Der Schricker Dieter Hörmann ist einer der Kandidaten von Starmania21. In welcher der Qualifikationsshows er dabeisein wird, steht noch nicht fest.
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„Als Künstler möchte ich mich immer weiterentwickeln. Die Motivation Pop/Rock zu machen, ist in den letzten Monaten vermehrt größer geworden“, sagt der Schricker Dieter Hörmann. Mit seinem Bühnenpartner Johannes Glück gewann er die „Große Comedy Show“, jetzt ist er einer von 64 Kandidaten, die es in die Live-Shows von Starmania21 geschafft haben.

„Es ist Zeit für etwas Neues, da hat sich Starmania21 ideal ergeben“, sagt der vielseitige Vollblutmusiker: „Ich liebe es, Musik zu machen. Singen macht mir mehr Spaß denn je.“ Seine ersten Schritte machte der Schricker beim biennalen Musical in der Hauptschule Gaweinstal, wo er schon früh aufzeigte. Er spielte bei der Operette in Wilfersdorf und beim Märchensommer in Poysbrunn mit, gewann die „Große Comedy-Show“, spielte an der Staatsoper, interpretierte moderne Wienerlieder und performte das kultige „Fuck se Energiesparlampe“.

„Nachdem ich seit einem Jahr kaum Auftritte hatte, hat es Herz und Seele richtig gutgetan, wieder einmal zu singen.“ Dieter Hörmann, Starmania21-Kandidat

Zuletzt stand er mit seiner Frau Klara Steinhauser mit eigenem Kabarettprogramm auf der Bühne. „Künstlerisch schlummert wohl noch ganz viel in mir“, schmunzelt der Schricker: „Ich mache Musicals, Operetten, Opern, Sprechtheater, Konzerte, Musikkabarett, Moderationen, ich mache Regie und schreibe nicht nur für mich, sondern auch für andere.“ Jetzt wolle er die Welt des Pop-Rocks erkunden.

Dieter Hörmann hätte am liebsten schon als Jugendlicher bei Starmania mitgemacht.
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Wie war das Casting? Die erste Runde fand als E-Casting statt: „Da habe ich „Creep“ von Radiohead, „Dann bin ich Zuhaus“ von Gregor Meyle und „Vienna“ von Billy Joel gesungen“, erzählt Hörmann: Für den Recall mussten sechs Songs vorbereitet werden: „Ich habe selten eine so wertschätzende und angenehme Atmosphäre erlebt. Beim Singen habe ich mich richtig wohlgefühlt.“ Nachsatz: „Naja, nachdem ich seit einem Jahr kaum Auftritte hatte, hat es Herz und Seele richtig gutgetan, wieder einmal zu singen.“

Denn beruflich ist der Bühnenmensch massiv von der Pandemie und dem Stillstand im Kulturleben betroffen: Anfang März ´20 wurden über Nacht 70 Auftritte storniert: „Es blieben ein Auftritt und ein Onlinekonzert“, erzählt Hörmann: „Ohne meine Familie, ohne die Funktion als Vater, ohne die Liebe meiner Frau wäre ich durchgedreht.“