Schüler bauten den Turm der Vielfalt. Schüler verschiedenen Alters bauten beim Schulmuseum gemeinsam Turm.

Erstellt am 16. Juni 2017 (05:00)
Kerstin Rieder
Vor dem „Turm zu Babel“ im Garten der Michelstettner Schule: Pflichtschulinspektorin Brigitte Ribisch, Museumsleiterin Maria Kranzl, Pflichtschulinspektor Josef Fürst, Bürgermeister Manfred Meixner, Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner und Asparns Schuldirektor Johann Keintzel.

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 11. Juni im Garten des Schulmuseums in Michelstetten im Rahmen des Viertelfestivals das „Turmbau-Fest“ mit Enthüllung des neuen Turmes statt.

Das NÖ-Schulmuseum „Michelstettner Schule“ hatte sich mit dem Projekt „Der Turmbau zu Babel“ das Ziel gesetzt, gemeinsam mit Schulen verschiedener Altersgruppen symbolisch den Turm fertigzustellen. In der biblischen Erzählung heißt es, dass die Leute von Babel ihren Turmbau abbrechen mussten, da sie für ihren Hochmut mit einer Sprachverwirrung bestraft worden waren.

Die jungen „Turmbauer“ von heute zeigten, dass es gelingen kann, wenn man zusammenarbeitet, wenn man sich über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg verständigt und wenn man die Vielfalt an Ideen zu einer gemeinsamen Kraft bündelt.

Den musikalischen Rahmen für das Fest boten Gruppen der Musikschule Staatz in Zusammenarbeit mit der VS Ladendorf, der NMS Stronsdorf und dem Musikschulstandort Asparn. Ihre Sicht des Turmbaus zeigten eindrucksvoll die 1. Klasse der VS Asparn mit dem Lied „Wer will fleißige Turmbauer sehn?“ und die BAfEP Mistelbach mit einer Fröbelturm-Darbietung. Eine schwungvolle Tanzperformance und Videos der 4. Klasse der NMS Asparn waren aus den Erfahrungen einer Sprachreise nach London entstanden.