„Sollte für die nächsten 20 Jahre reichen!“. Mit 27. Oktober wird der Zubau zum Landesklinikum in Betrieb gehen, schon jetzt werden Arbeitsabläufe geprobt.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 02. Juli 2014 (09:01)
NOEN, Michael Pfabigan
Nur noch vier Monate, dann soll der neue Bauteil des Landesklinikums Mistelbach voll in Betrieb gehen: 24. bis 26. Oktober werden alle betroffenen Abteilungen übersiedeln, die Verwaltung und die Apotheke werden schon zwei Wochen früher ihre neuen Räumlichkeiten beziehen.

„Wir sind mit dem Bau schon sehr weit. Und alles ist im Zeit- und Budgetplan“, sagt der für die Landeskliniken zuständige Landesrat Karl Wilfing bei einem Lokalaugenschein: 186 Mio. Euro lässt sich das Land die Modernisierung des Weinviertler Schwerpunktkrankenhauses kosten. „Damit sollte für die nächsten 20 Jahre das Wesentliche geschehen sein“, hofft Wilfing.

„Wir haben seit sechs Wochen einen Probebetrieb“

Auch wenn der neue Bauteil erst Ende Oktober in Betrieb geht: Schon jetzt wird geprobt, wie unter den neuen Verhältnissen gearbeitet werden kann. Beim OP-Management beispielsweise: Künftig wird es nur noch sieben statt bisher acht Operationssäle geben. Bisher sind die OPs den Abteilungen zugeordnet, im neuen Haus werden sie zentral für alle Abteilungen verwendbar sein. „Wir haben seit sechs Wochen einen Probebetrieb, bei dem wir die Neubausituation simulieren, damit dann die Umstellung klappt“, sagt der ärztliche Direktor Primar Otto Traindl: „Nachbesserungen sind notwendig, grundsätzlich klappt es aber.“

Neu werden auch die zusätzlichen Parkplätze im neuen (gebührenpflichtigen) Parkdeck sein: Insgesamt 785 Stellplätze soll es nach Eröffnung des Parkdecks mit 320 Plätzen rund um das KH geben. „Ich weiß, wir haben eine angespannte Parkplatzsituation. Aber die hat jedes Klinikum“, sagt der kaufmännische Direktor Josef Kober. Mit den neuen Parkplätzen soll es besser werden.