Duo möchte das Helfen digitalisieren. Elke Pichler aus Pyhra konnte schon 100 Organisationen für ihre Plattform gewinnen.

Von Claudia Mimlich. Erstellt am 06. Oktober 2019 (03:21)
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Die Chefs derSpendenplattform impactory: Emanuel Riccabona, Elke Pichler aus Pyhra und Simon Vötter.

Elke Pichler aus Pyhra und der gebürtige Tiroler Emanuel Riccabona setzten 2018 eine innovative Idee in die Realität um und gründeten das Startup-Unternehmen „impactory“, was übersetzt „einflussreich“ bedeutet.

Einfluss beabsichtigten die beiden im Spendenwesen zu nehmen. „Emanuel und ich waren schon in unserer Jugendzeit sozial sehr aktiv und haben damals erkannt, dass „Gutes tun“ oft recht kompliziert ist“, erzählt Elke Pichler. Dem wollten die Jungunternehmer Abhilfe schaffen, indem sie das Thema „Spendenwesen“ in das aktuelle digitale Zeitalter hievten.

Postwurfsendungen, Erlagscheine und dergleichen sind für die mobile Generation zunehmend uninteressant geworden und so bietet sich kaum etwas besser an als eine entsprechende App, die das Spenden auf einen einfachen Vorgang reduziert.

Rund 100 gemeinnützige Projekte auf Plattform

„Wir digitalisieren die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen“, beschreiben die Gründer den Kern ihrer Arbeit. Mittlerweile verfügt die Plattform über rund 100 gemeinnützige Projekte, darunter Caritas, Rotes Kreuz, Volkshilfe, St. Anna Kinderkrebsforschung und Kunden wie Erste Bank, Roche und Bank Austria.

Per Mausklick wird das Spenden auf impactory.com leicht gemacht. Nach Kategorien geordnet, kann sich der Spender für Projekte entscheiden.

Weitere Ziele: mehr Transparenz im Spendenwesen, Kosteneinsparung bei Spendenaufrufen der Organisationen und damit einhergehend eine Reduktion der CO 2 -Belastung. Aber man kann auf impactory.com auch selbst eine Spendenaktion ins Leben rufen oder einen Gutschein für eine Spende schenken.