Landwirt fand Granate im Feld. Beim Getreideanbau stieß ein Landwirt auf einen harten Gegenstand. Erst, als er ihn aufhob, bemerkte er, was es war.

Erstellt am 30. Oktober 2018 (09:48)
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Der Landwirt hatte die Granate bei Feldarbeiten an die Oberfläche befördert.

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„Da hat schon wieder jemand Müll aus dem Auto aufs Feld geschmissen“, war der erste Gedanke eines Bauern, als er beim Getreideanbau auf einen harten Gegenstand stieß. Welches Riesenglück er hatte, wurde ihm erst später bewusst.

Der Landwirt hatte gegenüber des Bauhofs Staatz, etwa 20 Meter von der Wultendorfer Straße entfernt, mit Kreiselegge und Sämaschine gearbeitet, als er etwas Hartes unter der Maschine bemerkte. „Ich dachte zuerst, es wäre ein großer Stein und wollte ihn entfernen“, erinnert er sich.

„Ich hab´ mit einer Flasche gerechnet, aber als es dann so schwer war, bin ich ordentlich erschrocken.“

Als er vom Traktor abstieg und den vermeintlichen Stein aufhob, um ihn zu beseitigen, erkannte er aber sofort, dass das gefährlich sein könnte. „Ich hab´ mit einer Flasche gerechnet, aber als es dann so schwer war, bin ich ordentlich erschrocken.“

Sofort Polizei alarmiert

Der Gegenstand war aus Metall und circa 40 Zentimeter lang, mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimetern. Der Bauer alarmierte sofort die Polizei, die das Ding fotografierte und den Entminungsdienst informierte. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Granate handelte. Zum Glück hatte die Zündvorrichtung bereits gefehlt. „Man weiß aber nicht, was sonst noch so in der Erde ist, schließlich hab´ ich hier schon viele Male gearbeitet“, ist der Landwirt ein bisschen besorgt.

Am Folgetag entfernte der Entminungsdienst das Relikt.