Garnison Mistelbach: Erfolg durch Kompetenz. Für ranghöchsten General ist die Garnison Mistelbach unverzichtbar.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 05. Februar 2021 (04:22)
Der höchste General zu Besuch in der Mistelbacher Kaserne: General Robert Briegler, Militärkommandant Martin Jawurek, Franz Langthaler von der 3. Jägerbrigade und Kasernenkommandant Hans-Peter Hohlweg.
NOEN

„Die Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig der Einsatz des Bundesheeres ist“, sagt Robert Briegler vom Generalstab, höchster General im Bundesheer: „Ich bin mir sicher, dass es die Garnison Mistelbach langfristig geben wird.“ Er und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner werden die bestehenden Garnisonen verteidigen.

Am 27. Jänner besuchte der General die Bolfras-Kaserne in Mistelbach, um sich ein Bild von Ausbildung und Lage vor Ort zu machen. Mistelbach sei für ihn ein unverzichtbarer Standort, betonte er dabei.

Er besuchte auch die laufende Ausbildung der Kaderpräsenz-einheit, die demnächst in den Kosovo verlegen wird, und beobachtete die Soldaten beim Scharfschießen am Totenhauer. „Hochprofessionelle Ausbildung und motiviertes Kader“, attestierte Briegler.

Das Mistelbacher Artillerie- und Aufklärungsbataillon ist eine Einheit, die besonders erfolgreich in der Rekrutierung neuer Berufssoldaten ist. Woran liegt das? „Die Kompetenz des Kaders, verbunden mit einer lebhaften Verbindung mit der Außenwelt, guten Beziehungen zu den Behörden, Gemeinden, Blaulichtorganisationen und einer guten Beziehung zur Region sind da das Erfolgsgeheimnis“, weiß man auch im Ministerium.

Nach dem Besuch in der Mistelbacher Kaserne ging es mit Militärkommandant Martin Jawurek weiter zur Grenze nach Poysdorf, Drasenhofen und Hohenau, wo aktuell Soldaten des Jägerbataillons 12 aus Amstetten für die Einreisekontrollen sorgen.