Die Kreisverkehre Nord und Süd sind fertiggstellt. Der Neubau der fünf Kilometer langen Umfahrung Drasenhofen als Verlängerung der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn geht ins Finale. Die beiden Kreisverkehre im Norden und Süden der Umfahrung sind fertiggestellt.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 10. Juli 2019 (11:07)
ASFINAG
Vlnr.: Herbert Svec, Leiter Straßenbauabteilung Weinviertel; Josef Decker, Straßenbaudirektor Niederösterreich; Gerhard Heinzl, Straßenmeister Poysdorf; Karl Wilfing, Landtagspräsident Niederösterreich; Alexander Walcher, ASFINAG-Geschäftsführer; Heinz Springer, ASFINAG-Projektleiter A 5 Umfahrung Drasenhofen; Herbert Pech, Vizebürgermeister Drasenhofen

Sie bilden zukünftig die Verbindungen von der B7 Brünner Straße zur Umfahrung Drasenhofen. Niederösterreichs Landtagspräsident Karl Wilfing: „Die Weinviertelautobahn A 5 zählt zu den wichtigsten Hauptverkehrswegen Niederösterreichs und sorgt für eine bessere Anbindung des Weinviertels sowohl an die Bundeshauptstadt Wien, als auch an unser Nachbarland, die Tschechische Republik. Die Maßnahmen an der A 5 sind zur Erhöhung der Standortqualität für die Wirtschaft, für ein Mehr an Verkehrssicherheit und vor allem zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger vom Durchzugsverkehr maßgeblich.“

Nach der Verkehrsfreigabe wird die Umfahrung die Menschen in den umliegenden Gemeinden von rund 1.800 Lkw täglich entlasten. „Der Neubau der A 5 Verlängerung liegt sehr gut im Zeitplan“, sagt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH.

„Wir planen bereits in der ersten Septemberhälfte die gesamte Umfahrung für den Verkehr frei zu geben.“ Insgesamt investiert die ASFINAG 50 Millionen Euro in die Umfahrung Drasenhofen. 4,5 Millionen Euro davon finanziert das Land Niederösterreich, weitere rund 1,3 Millionen steuert die EU bei.

Umfahrung Drasenhofen – die Verlängerung der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn

Die weiteren leistungsstarken fünf Kilometer im nördlichen Weinviertel sorgen für mehr Sicherheit und weniger Durchzugsverkehr auf der B7 Brünner Straße. Die neue Ortsumfahrung wird ampel- und kreuzungsfrei zu befahren und nach ihrer Fertigstellung im September dieses Jahres maut- und vignettenpflichtig sein.

Teil des Projektes sind unter anderem acht „integrale“ Brücken. Bei diesem innovativen Verfahren bilden die feste Fahrbahn und die Brücken eine Einheit. Diese Verbindung Brücke-Fahrbahn ist darüber hinaus robuster und spart damit Wartungsaufwände und Kosten.

Im Bereich der Stützenhofener Straße (L3055) errichtet die ASFINAG die Halbanschlussstelle Drasenhofen West. Von dieser Verbindung aus kann zukünftig nach Drasenhofen abgefahren und Richtung Wien aufgefahren werden. Wie bereits bei der A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn setzt die ASFINAG auch bei der Umfahrung umfassende Schutzmaßnahmen für die Menschen und die Umwelt um. Dafür werden zehn Prozent der Gesamtkosten investiert.