Umfahrung Drasenhofen: Kreisverkehr ist fertig. Gestern stellte die ASFINAG den Kreisverkehr Nord auf der A 5 Umfahrung Drasenhofen fertig. Der neue Kreisverkehr ist zukünftig eine der beiden Verbindungen von der B7 Brünner Straße zur Umfahrung Drasenhofen. Diese soll im September 2019 für den Verkehr freigegeben werden.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 21. Mai 2019 (09:40)
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Der Kreisverkehr in der Bauphase.

 Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit dem Bau der Umfahrung Drasenhofen erfolgt der vorläufige Lückenschluss der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn. Eine wesentliche Verbesserung sowohl für die Anbindung des Weinviertels an die Bundeshauptstadt Wien, als auch an unser Nachbarland, die Tschechische Republik. Die Umfahrung Drasenhofen wird aber auch eine wesentliche Entlastung und massive Lebensverbesserung der Bürgerinnen und Bürger von Drasenhofen bringen.“

Die Umfahrung wird darüber hinaus auch die Menschen in den Gemeinden Steinebrunn, Kleinschweinbarth und Stützenhofen von weiteren rund 1.800 Lkw täglich entlasten. „Der Neubau der A 5 Verlängerung geht mit sehr großen Schritten voran“, sagt Andreas Fromm, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „wir planen bereits in der ersten Septemberhälfte die gesamte Umfahrung für den Verkehr frei zu geben.“ Insgesamt investiert die ASFINAG 50 Millionen Euro in die Umfahrung Drasenhofen. 4,5 Millionen Euro davon finanziert das Land Niederösterreich, weitere rund 1,3 Millionen steuert die EU bei.

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So sieht der Kreisverkehr am nördlichen Ende der Umfahrung Drasenhofen in der Visualisierung aus.


Umfahrung Drasenhofen – die Verlängerung der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn


Die weiteren leistungsstarken fünf Kilometer im nördlichen Weinviertel sorgen für mehr Sicherheit und weniger Durchzugsverkehr auf der B7 Brünner Straße.

 Die neue Ortsumfahrung wird ampel- und kreuzungsfrei zu befahren sein, und ist nach ihrer Fertigstellung im September dieses Jahres maut- und vignettenpflichtig. Teil des Projektes sind unter anderem acht Brücken. Diese werden „integral“ gebaut. Bei diesem innovativen Verfahren bilden die feste Fahrbahn und die Brücken eine Einheit. Diese Bauweise ist robuster und spart damit Wartungsaufwände und Kosten.

 Im Bereich der Stützenhofener Straße (L3055) errichtet die ASFINAG die Halbanschlussstelle Drasenhofen West. Von dieser Verbindung aus kann zukünftig nach Drasenhofen abgefahren und Richtung Wien aufgefahren werden. Bereits im März hat die ASFINAG die dafür umgebaute L3055 inklusiv einer Brücke in Betrieb genommen. Wie bereits bei der A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn setzt die ASFINAG auch bei der Umfahrung umfassende Schutzmaßnahmen für die Menschen und die Umwelt um. Dafür werden zehn Prozent der Gesamtkosten investiert.