Kunstpfad aus Unikaten. Ausstellung / Zum zweiten Mal veranstaltete Inna Langner gemeinsam mit einigen langjährigen Schülern einen Kunstpfad, bei dem jedes einzelne Kunstwerk ein Einzelstück sein muss.

Von Hannes Huber. Erstellt am 28. November 2014 (09:17)
Präsentierten den Gästen beim Kunstpfad Kunst und gute Stimmung im Unterolbernorfer Kunsthaus: Künstlerin Inna Langner, ihre Töchter Lea und Lara Langner und Klaus Pavlecka sowie Hund Shai.
NOEN, Huber

Im Unterolberndorfer Kunsthaus sowie beim Heurigen Sauer wurde vergangenes Wochenende zum bereits zweiten Mal ein Kunstpfad veranstaltet.

Was kann man sich unter einem Kunstpfad vorstellen? „Wir sehen es auf jeden Fall nicht als Adventmarkt. Die ausgestellte Kunst könnte genauso gut im Sommer präsentiert werden“, so Künstlerin und Veranstalterin Inna Langner.

Trotzdem könne man die Kunstwerke natürlich gerne unter den Weihnachtsbaum legen. Inna Langner, die auch Zeichenkurse anbietet, präsentierte dabei im Kunsthaus gemeinsam mit einigen ihrer langjährigen Schüler Bilder mit dem Schwerpunkt Aquagrafik sowie Grußkarten, bemalte Gläser, kleine Skulpturen, Glücksbringer und vieles mehr.

„Freiheit und Kreativität unbeeinflusst ausleben“ 

Wichtig ist ihr dabei, dass jedes einzelne Kunstwerk ein Einzelstück ist, auch etwa die Grußkarten. „Industriell Hergestelltes findet man hier bei uns sicher nicht“, so Langner. Manche der ausgestellten Bilder entstanden beim Herrichten, am Vorabend der zweitägigen Veranstaltung. „Das ist bei Künstlern eben so. Manchmal zeichnet man drei Monate gar nichts und plötzlich entsteht in kurzer Zeit etwas Besonderes“, erzählt Ina Langner.

Ob sie nur für Geld spezielle Bilder immer genau gleich malen würde, wenn ein Bild bei vielen Leuten besonders gut ankommt? „Nein, mir ist es wichtig, dass ich beim Malen meine Freiheit und Kreativität vollkommen unbeeinflusst ausleben kann. Das gelingt mir hier im Kunsthaus ideal.“

Beim Heurigen Sauer wurden neben vielen anderen kostbaren Stücken Duftseifen, Schnäpse, Brände und Handtaschen ausgestellt. Ein bisschen erinnerte der Kunstpfad dann doch an einen Adventmarkt: Punsch wurde nämlich reichlich ausgeschenkt.