FPÖ erstmals zur Gemeinderatswahl. Auf das bewährte Team setzen ÖVP und SPÖ. Josef Koudela ist bei den Freiheitlichen dabei.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 17. Januar 2020 (03:13)
Matthias Hartmann (ÖVP), Robert Machinek (SPÖ) und Michael Peitl (FPÖ).
zVg

Mit einem bewährten Team, welches bereits im Gemeinderat vertreten war, tritt die ÖVP bei der Wahl an.

Mit insgesamt 17 Kandidaten, darunter vier Frauen sowie Spitzenkandidat und Bürgermeister Matthias Hartmann hofft die Bürgermeisterpartei an den sensationellen Erfolg von 2015 anzuknüpfen und die Stimmenzahl stabil zu halten oder sogar leicht zu erhöhen. Neue Namen auf den ersten elf Stellen sind: Manfred Rieder, Michaela Ruiner und Konrad Hartmann. Vizebürgermeister Josef Pamperl trat auf eigenen Wunsch und aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe. Er möchte im Gemeinderat weiter mitarbeiten, aber nicht mehr als Vizebürgermeister.

Robert Machinek ist Spitzenkandidat der SPÖ und tritt bereits zum fünften Mal bei einer Gemeinderatswahl an. Mit ihm kandidieren noch Harald Edelmann, Lukas Fischer und Roman Unden. Das erklärte Ziel dieser Partei ist es, die vier Mandate zu erreichen oder zumindest die jetzigen drei Mandate zu halten.

"Die Kandidatensuche gestaltete sich nicht ganz einfach"

Wichtig ist Machinek und seinem Team die Sanierung der Gemeindestraßen, Unterstützung der Vereine, leistbares Wohnen und die Windräder.

Zum ersten Mal tritt die Freiheitliche und Unabhängige Partei bei der Gemeinderatswahl in Unterstinkenbrunn an. Spitzenkandidat ist Michael Peitl, 30 Jahre alt und von Beruf Konstrukteur. Seit 2016 ist er Mitglied der Freiheitlichen und seit damals ist er an der Politik und nun besonders an der Gemeindepolitik interessiert. „Die Kandidatensuche gestaltete sich nicht ganz einfach,“ erzählt er. Doch nun startet er mit einem vierköpfigen Team, darunter befinden sich zwei unabhängige Personen.

Von Josef Koudela, Altbürgermeister damals bei der ÖVP, später mit einer Bürgerliste im Gemeinderat vertreten, die heuer nicht mehr antritt, erwartet sich Peitl viel Wissen und Erfahrung, die er an die künftigen Jungpolitiker weitergeben kann. Mit im Team sind noch Edwin Adam und Johannes Weninger. Ihr Ziel ist es, im Gemeinderat vertreten zu sein, um somit auch Kontrolle bei den Beschlüssen zu haben, damit effizienter und wirtschaftlicher gearbeitet werde. Außerdem möchte Peitl sich für die Aufschließung von neuen Bauplätzen einsetzen.